Bürgerkrieg

Letzte Gaddafi-Hochburgen gestürmt

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Die Rede war von elf Toten, 40 Gaddafi-Anhänger sind verhaftet worden.

Truppen der neuen libyschen Machthaber haben eine der letzten Hochburgen des untergetauchten Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi gestürmt. Aus der Wüstenstadt Bani Walid waren Explosionen und Gewehrfeuer zu hören. Truppen der Übergangsregierung hatten Bani Walid, rund 180 Kilometer südlich der Hauptstadt Tripolis, zwei Wochen lang belagert. In der Stadt wurden noch Hunderte Gaddafi-Anhänger vermutet.

Am Donnerstag hatten Einheiten der Übergangsregierung auch die Heimatstadt Gaddafis gestürmt. In Sirte stießen sie auf heftigen Widerstand von Gaddafi-Getreuen, wie ein Militärsprecher mitteilte. "Es gab einen koordinierten Vorstoß von Süden, Osten und Westen und von der Küste", sagte er. Es habe erbitterten Widerstand gegeben. "Es gibt vor allem ein Problem mit Heckenschützen." Die Rede war von mindestens elf Toten, etwa 40 Gaddafi-Anhänger seien festgenommen worden. Auch drei Kämpfer der Aufständischen-Armee seien ums Leben gekommen.

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