Bei Zugriffsversuch
Drogenboss "El Chapo" verletzt
Der flüchtige mexikanische Drogenboss Joaquin "El Chapo" Guzman ist bei einem versuchten Zugriff staatlicher Sicherheitskräfte verwundet worden. Der Chef des Sinaloa-Kartell habe sich Verletzungen an einem Bein und im Gesicht zugezogen, teilte das Sicherheitskabinett am Freitagabend (Ortszeit) mit. Die Verletzungen seien allerdings nicht das Ergebnis einer direkten Konfrontation gewesen.
Dicht auf den Fersen
Demnach hatte sich die Suche aufgrund von Informationen ausländischer Geheimdienste in den vergangenen Wochen auf den Nordwesten des Landes konzentriert. Offenbar waren die Verfolger dem Drogenbaron bereits dicht auf den Fersen, denn dieser habe vor wenigen Tagen in aller Eile die Flucht angetreten, hieß es in der Erklärung.
Zuvor hatte der US-Sender NBC über den gescheiterten Zugriff berichtet. Demnach wurde "El Chapo" verwundet, als in der vergangenen Woche Marineinfanteristen in Helikoptern sein Versteck in einer Ranch nahe der Ortschaft Cosala im Grenzgebiet zwischen den Bundesstaaten Sinaloa und Durango im Nordwesten des Landes angriffen.
VIDEO: So entkam "El Chapo" aus Gefängnis
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