Jack Black

Sensationsfund

Neuer Maya-Kalender sagt Weltuntergang ab

Archäologen haben in der Ruinenstadt Xultun eine Entdeckung gemacht.

Eine weit verbreitete Theorie besagt, dass am 21.12.2012 die Welt untergehen soll. Diese Prognose stützt sich auf einen alten Kalender der Mayas, der an diesem Tag endet. Diese Theorien müssen jetzt aber wohl über Bord geworfen werden, denn ein Team von Archäologen von der University of New Hampshire fand in der Ruinenstadt Xultun einen Maya-Kalender, der mehrere hundert Jahre älter sein soll, als der bisher bekannte. Das Besondere daran: er reicht 7.000 Jahre in die Zukunft.

Schon 2005 wurden in San Bartolo bei Xultun erste Wandmalereien entdeckt. Der neue Kalender wurde 2010 in einem bis dahin stark überwucherten Bauwerk entdeckt, das erst jetzt komplett freigelegt wurde.

Neben figürlichen Darstellungen finden sich auch astronomische Listen und Tafeln in dem Bauwerk, von denen sich ein Zyklus von 2,5 Millionen Tagen ablesen lasse. Damit ist Xultun der erste Ort, der alle den Mayas bekannten Zyklen zusammenführt und damit einen Kalender, der 7.000 Jahre in die Zukunft reicht, darstellt. Die neuen Funde sollen als beweisen, dass die Welt für die Mayas nicht am 21.12.2012 endet, sondern noch weit in die Zukunft reicht, berichtet das "National Geographic Magazine".

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