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Schickt Kim jetzt Drohnen nach Südkorea?

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Südkorea stellte das Flugobjekt an der stark befestigten Grenze zu Nordkorea sicher.

Südkoreas Militär hat in der Nähe der stark befestigten Grenze zu Nordkorea eine mutmaßlich abgestürzte Drohne mit eingebauter Kamera sichergestellt. Die Streitkräfte vermuteten, dass das unbemannte Luftfahrzeug aus Nordkorea stamme, berichteten südkoreanische Sender am Freitag.

Das 1,8 Meter lange und 2,4 Meter breite Flugobjekt gleiche in "Größe und Form" einer kleinen nordkoreanischen Drohne, die im März 2014 auf die Grenzinsel Baegnyeong abgestürzt sei, teilte der Generalstab der Armee mit.

Die Drohne wurde den Angaben zufolge von einem Zivilisten nahe der Grenze in bergigem Gelände in der nordöstlichen Provinz Gangwon gefunden. Ob die Drohne tatsächlich aus Nordkorea stammt, soll eine Untersuchung klären.

Spannungen nach Atomtests

Vor drei Jahren wurden in Südkorea an verschiedenen Orten unweit der See- und Landesgrenze mehrere Dohnen sichergestellt. Südkorea hatte Nordkorea später vorgeworfen, sie zu Spionagezwecken genutzt zu haben. Das wegen seines Atomprogramms international isolierte Nachbarland hatte das bestritten.

Vor wenigen Wochen hatten südkoreanische Grenzsoldaten wegen eines "unbekannten Flugobjekts" nahe der Grenze Warnschüsse abgegeben. Später hieß es, es habe sich möglicherweise bloß um ein mit Propagandamaterial gefüllten Ballon aus Nordkorea gehandelt. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben sich nach zwei Atomtests sowie zahlreichen Raketentests durch Nordkorea seit dem vergangenen Jahr deutlich erhöht.

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