„Mission Lifeline“
Seenotretter werben für Ehen mit Migranten
Die Seenotretter diverser Hilfsorganisationen stehen immer wieder in der Kritik. Ihnen wird vorgeworfen, Flüchtlinge auf See zu locken und so Mitschuld am Ertrinken von Migranten zu sein. In Deutschland sorgt die Dresdner Hilfsorganisation „Mission Lifeline“ nun erneut für Aufregung.
Das Rettungsschiff "Lifeline" saß im Sommer 2018 fast eine Woche auf dem Mittelmeer fest, nachdem es rund 230 Migranten vor Libyen gerettet hatte. Kapitän Claus-Peter Reisch wurde in Malta vor Gericht angeklagt.
Wirbel um Tweet
Auf Twitter wirbt die Hilfsorganisation nun für Ehen mit Flüchtlingen. „Ihr seid noch nicht verheiratet? Vielleicht verliebt Ihr Euch zufällig in einen Menschen, der*die hier noch kein Bleiberecht hat. Könnte passieren, oder? Bleibt offen!“
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Kritik an diesem Tweet kam umgehend von CDU/CSU und FDP. Philipp Amthor sprach gegenüber der „Bild“ von einem Skandal: „Dieser absurde Aufruf zum Eingehen von Scheinehen zeigt überdeutlich, dass diese ‚Seenotretter‘ in Wahrheit eine viel größere Agenda verfolgen. Sie wollen unser Ausländerrecht mit ihrer linken Ideologie hintertreiben und unseren Rechtsstaat an der Nase herumführen.“
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