Im Flug explodiert
SpaceShipTwo: Plastik-Sprit Grund für Absturz?
Nach dem Absturz des Passagier-Raumflugzeugs "SpaceShipTwo" hat Milliardär Richard Branson eine lückenlose Aufklärung des Unfalls versprochen. Zugleich seien er und sein Unternehmen Virgin Galactic entschlossen, aus den Fehlern der Katastrophe zu lernen und den Traum vom Weltraumtourismus weiter voranzutreiben.
"SpaceShipTwo": Der Moment der Explosion
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Trümmer
Das Raumflugzeug sei im Flug vermutlich zerbrochen, sagte der Vorsitzende der US-Behörde für Transportsicherheit NTSB, Christopher Hart, nachdem er und mehr als ein Dutzend Ermittler die Absturzstelle untersucht hatten. Die Trümmerteile seien in der kalifornischen Mojave-Wüste über eine weite Strecke von rund acht Kilometern verteilt. Die Ermittlungen sollten am Sonntag fortgesetzt werden und rund eine Woche dauern. Bis alle Daten ausgewertet und die Untersuchung abgeschlossen sei, könnten bis zu zwölf Monate vergehen.
Neuer Sprit führte zu Problemen
Es war der erste Test des Raumgleiters mit Raketenzündung seit Jänner. Berichten von Experten zufolge wurde diesmal eine andere Treibstoffmischung genutzt, die zuvor aber ausgiebig getestet worden sein soll. Insgesamt war es der 55. Testflug. Die maximale Flughöhe sollte 110 Kilometer betragen, also knapp über der Grenze zum Weltraum. Diese liegt bei einer Höhe von 100 Kilometern.
Video: So explodierte "Cygnus":
US-Raumfrachter explodiert
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