58 Prozent der Amerikaner lehnen Amtsführung ab, Rumoren auch in eigener Partei.
Forsch startete Donald Trump (79) in seine zweite Amtszeit. Jetzt steckt er fest: Seine Umfragewerte rasseln in den Keller. Die eigenen Republikaner gehen immer öfter auf die Barrikaden. Und generell scheint die Macht des gerne plusternden Präsidenten inmitten hohler Drohungen und verzweifelt wirkender Rundumschläge zu schwinden. Der Begriff „Lame Duck“ (lahme Ente) hallt durch Washington.
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Besonders der festgefahrene Iran-Konflikt und explodierende Spritpreise ließen Trumps Popularität im „RealClearPolitics“-Durchschnitt aller Umfragen auf 38,8 Prozent abstürzen. Ein Tiefstand. 58,3 Prozent der Amerikaner lehnen seine Amtsführung ab. Ein Höchststand. Auch in seiner einst stramm geführten Partei, der „Grand Old Party“ (GOP), zeigen sich Risse. Zuletzt kam es sogar zur offenen Revolte: Trump ließ einen mit 1,8 Milliarden Dollar dotierten Entschädigungsfonds einrichten.
"Justiz-Opfer" der Biden-Ära
Aus ihm sollen angebliche „Justiz-Opfer“ der Biden-Ära kompensiert werden. Inmitten eines politischen Feuersturms wetterten Kritiker gegen eine „schwarze Kasse“ für MAGA-Loyale. Selbst Trumps eigene Partei verschob aus Protest Abstimmungen über die Finanzierung des Heimatschutzministeriums. Auch einen Zuschuss von einer Milliarde Dollar für Trumps umstrittenen Ballsaal wollte der von der GOP dominierte Kongress nicht freigeben. Klar wird: Trump und seine Partei verfolgen zunehmend unterschiedliche Ziele.
Der Präsident, der 2028 nicht mehr kandidieren darf, fokussiert auf sein Erbe – samt Triumphbogen und weiteren Prestigeprojekten in der Hauptstadt. Seine Partei kämpft dagegen ums politische Überleben im Kongress. Bei den Zwischenwahlen im November steht die Macht auf dem Spiel.