Die Vereinigten Staaten und die Übergangsregierung in Venezuela haben sich darauf geeinigt, die diplomatischen und konsularischen Beziehungen wieder aufzunehmen.
Das teilte das US-Außenministerium am Donnerstag in einer Erklärung mit. Man konzentriere sich darauf, die Voraussetzungen für einen friedlichen Übergang zu einer demokratisch gewählten Regierung zu schaffen.
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"Dieser Schritt wird unsere gemeinsamen Bemühungen zur Förderung der Stabilität, zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung und zur Förderung der politischen Versöhnung in Venezuela erleichtern", erklärte das Außenministerium. "Unser Engagement konzentriert sich darauf, dem venezolanischen Volk dabei zu helfen, einen schrittweisen Prozess voranzutreiben, der die Voraussetzungen für einen friedlichen Übergang zu einer demokratisch gewählten Regierung schafft."
Regierung in Venezuela bestätigt Wiederaufnahme
Die Übergangsregierung in Caracas bestätigte die Wiederaufnahme der Beziehungen. Sie sprach von einer neuen Phase eines "konstruktiven Dialogs", der auf gegenseitigem Respekt, souveräner Gleichheit der Staaten und Zusammenarbeit zwischen den Völkern beruhen solle.
Die USA hatten ihre Botschaft in Venezuela 2019 geschlossen und ihr Personal abgezogen, nachdem der damalige autoritäre Staatschef Nicolás Maduro die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten abgebrochen hatte.
Nach Monaten erhöhter Spannungen nahmen die USA im Jänner den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro fest, was eine Reihe von Veränderungen im Land auslöste, darunter die Vereidigung der Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez. Seitdem haben die beiden Länder ihre bilateralen Beziehungen schrittweise wieder aufgenommen.