Verwirrung um Tod von IS-Chef

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Verwirrung um Tod von IS-Chef

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Das Pentagon verwirrt mit Angaben. Es werde derzeit noch untersucht.

Die USA haben nach eigenen Angaben einen Luftangriff gegen den Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Libyen, Abu Nabil, ausgeführt. Ein Pentagon-Sprecher sagte am Sonntag, es werde noch untersucht, ob Nabil dabei getötet wurde. Angaben vom Samstag aus dem Pentagon hatten darauf hingedeutet, dass der Mann ums Leben gekommen ist.

Die Nachrichtenseite "Libya Herald" berichtete dagegen unter Berufung auf anonyme Quellen, Nabil habe überlebt. Demnach wurden bei zwei Luftschlägen zwar zehn Extremisten getötet, aber Nabil sei zum Zeitpunkt der Angriffe nicht in der Gegend gewesen.

Am Samstag noch bestätigt

Die USA haben nach eigenen Angaben den Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Libyen, Abu Nabil, bei einem Luftangriff getötet. Pentagon-Sprecher Peter Cook bestätigte am Samstag die US-Aktion vom Vortag und betonte zugleich, sie sei bereits vor den Terroranschlägen in Paris geplant und genehmigt gewesen.

Er wechselte von der Al-Kaida zu IS

Der auch als Wisam al-Subaidi bekannte Abu Nabil war der "Washington Post" zufolge früher ein irakischer Polizist und lange Zeit für die Al-Kaida im Einsatz. Dann habe ihn IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi 2014 nach Libyen geschickt, um dort einen Ableger der Gruppe aufzubauen. Cook zufolge war Abu Nabil möglicherweise auch der Sprecher in dem Video vom Februar, das die Exekution koptischer Christen zeigte.

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