Waldbrände wüten in Portugal

Leise Hoffnung

Waldbrände wüten in Portugal

Insgesamt 900 Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen das Feuer.

Etwa 900 Feuerwehrleute haben am Montag in Portugal weiter gegen heftige Waldbrände gekämpft. Zusätzlich sei Frankreich gebeten worden, den Einsatz seiner beiden Löschflugzeuge in Portugal zu verlängern, sagte der Sprecher der Zivilschutzbehörde, Miguel Cruz, am Montag. Auch zwei portugiesische Löschflugzeuge sollten die Einsatzkräfte unterstützen.

Ende vergangener Woche hatten zwei spanische Löschflugzeuge ihren Einsatz in Portugals Brandgebieten beendet. Sie wurden durch die französischen Flieger ersetzt. Laut Cruz bestand für Mittwoch Hoffnung, dass die Brände angesichts sinkender Temperaturen abflauen.

Die französischen Löschflugzeuge kämpften in der zentralportugiesischen Stadt Feitalinho mit 400 Feuerwehrleuten gegen einen Großbrand. 500 weitere Feuerwehrleute waren im Norden und Zentrum des Landes im Einsatz. Das Dorf Oliveira do Hospital im Zentrum Portugals hatten am Sonntag bis zu 30 Meter hohe Flammen erreicht. Die Dorfbewohner schöpften mit Kübeln Wasser, um die Feuerwehr zu unterstützen. Der Waldbrand im zentralen Caramulo-Gebirge, durch den am Donnerstag eine Feuerwehrfrau ums Leben gekommen war, wurde indes unter Kontrolle gebracht.

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