Seit Februar 2026 spionieren programmierbare Cyborg-Insekten-Schwärme für unter anderem die deutsche Bundeswehr ihre Gegner aus.
Erstmals konnten Wissenschaftler kleine Elektrochip-Rücksäcke auf Kakerlaken anbringen. Laut dem CEO von "Swarm Biotactics", Stefan Wilhelm, sein sie schon im Feld bereits getestet worden. Er berichtet auf LinkedIn, dass die erste Schwärme "an zahlende Nato-Kunden ausgeliefert" wurden.
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Gesteuert werden die lebenden Kakerlaken durch bioelektrische neuronale Schnittstellen. Sie können sich somit als koordinierte Einheit bewegen. "Swarm" will sich seit 2024 mit dieser Idee auf dem Markt zu etablieren, so berichten mehrere Fachportale.
Bundeswehr als Abnehmer
Im vergangenen Jahr hat sich viel beim Unternehmen getan. Unter anderem konnten sie eine "Feldvalidierung in europäischen und US-amerikanischen Betriebsumgebungen" abschließen und die deutsche Bundeswehr als Abnehmer für militärische Anwendungszwecke gewinnen.
Die Kakerlaken sollen zur Spionage-Zwecke eingesetzt werden. Die gesteuerten Insekten können mit aufgesetzten Mini-Kameras durch Öffnungen und Ritzen in Gebäude eindringen und geheime Informationen beschaffen.
Wilhelm erklärt in einem Statement: "Wir bauen keine bessere Drohne. Wir entwickeln ein anderes Skalierungsgesetz für physische Intelligenz – eines, bei dem sich die Leistungsfähigkeit durch Biologie und nicht durch technische Komplexität erhöht."