Hiemer und Verbnjak

Rot-weiß-rote Pleite bei Olympia-Premiere

Johanna Hiemer und Paul Verbnjak haben bei der Olympia-Premiere im Skibergsteigen in Bormio einen kürzeren Auftritt als erhofft hingelegt.

Hiemer hatte in ihrem Sprint-Vorlauf am Donnerstagvormittag Probleme und kam nur auf die fünfte Zeit, die Hoffnung auf ein Weiterkommen ins Halbfinale mit Lucky-Loser-Status erfüllte sich nicht. Auch Verbnjak blieb schon im Vorlauf auf der Strecke.

Im Sprint galt es, auf der berühmten Stelvio-Piste auf einer Strecke von 725 Metern eine Höhendifferenz von 65 Metern zu bewältigen. Die 30-jährige Hiemer benötigte 3:19,98 Min. und blieb damit 13,47 Sek. hinter der Heat-Siegerin Marianne Fatton aus der Schweiz. Verbnjak fehlten nach 2:58,39 Min. klare 20,43 Sek. auf den Spanier Oriol Cardona Coll. Beide Österreicher gerieten anscheinend beim Treppen-Aufstieg ins Straucheln.

Hiemer und Verbnjak sind keine Sprint-Spezialisten, Hiemer hatte aber als Außenseiterin im Kampf um die Medaillen gezählt. In der Mixed-Staffel am Samstag (13.30 Uhr) rechnet sich das Duo größere Chancen aus. Die erste Olympiasiegerin im Skibergsteigen und ihr männliches Pendant werden am Donnerstag in den Finali (ab 13.55 Uhr) gekürt.

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