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Nahost-Konflikt

Hamas-Fatah-Streit spaltet arabische Welt

Der interne Kampf zwischen Fatah und Hamas sorgt für Unmut in der arabischen Welt. Saudi-Arabien verliert allmählich die Geduld.

Die arabischen Staaten verlieren allmählich die Geduld mit den rivalisierenden Palästinenser-Fraktionen Fatah und Hamas. Der Außenminister von Saudi-Arabien, Prinz Saud al-Faisal, sagte nach einem Außenministertreffen der Arabischen Liga in Kairo in der Nacht zum Dienstag: "Die Palästinenser trifft die volle Verantwortung. Sie haben der palästinensischen Sache durch ihre internen Kämpfe Schaden zugefügt."

Der Generalsekretär der Liga, Amr Mussa, erklärte, die Araber seien "wütend" über diesen inner-palästinensischen Konflikt. Ihre Wut richte sich aber ausschließlich gegen die Politiker und nicht gegen das palästinensische Volk.

Die radikal-islamische Hamas hatte im Juni 2007 gewaltsam die Macht im Gazastreifen übernommen. Seither haben verschiedene arabische Staaten versucht, eine Versöhnung zwischen der Hamas und der Fatah-Fraktion von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) zu erreichen, darunter Ägypten, Saudi-Arabien und der Jemen.

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