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Bei Brown-Besuch

Obama fordert gemeinsame Lösungen

Der US-Präsident ist erstmals in Europa. Vor dem G-20 Gipfel stattete er dem britischen Premier Brown einen Besuch in der Downing Street 10 ab. Später folgen noch treffen mit dem russischen und dem chinesischen Präsidenten.

Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) sollten sich bei ihrem Londoner Gipfel nach den Worten von US-Präsident Barack Obama auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren. "Wir tragen die Verantwortung, unser Handeln abzustimmen und uns auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren, nicht auf gelegentliche Meinungsverschiedenheiten", sagte Obama Mittwoch früh nach einem Vorbereitungstreffen mit dem britischen Premierminister Gordon Brown. Das Treffen in London müsse dazu dienen, "zuzuhören und nicht zu belehren", fuhr Obama fort. "Wir werden uns nicht in jedem Punkt einig werden."

"Harte Verhandlungen" erwartet
Brown sagte, er erwarte bei dem G-20-Gipfel am Donnerstag "harte Verhandlungen", aber eine Einigung "die G-20 werden sich in wenigen Stunden auf einen globalen Plan zur wirtschaftlichen Erholung einigen", zeigte sich der britische Regierungschef optimistisch. Er gehe nicht davon aus, dass der französische Präsident Nicolas Sarkozy seine Drohung wahr mache, den Gipfel vorzeitig zu verlassen, fügte Brown hinzu.

Gemeinsame Lösungen
Obama betonte, die G-20-Staaten dürften "keine Gelegenheit auslassen", die schwerste internationale Finanz- und Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg einzudämmen. Sie könne nur gemeinsam gelöst werden, um zu garantieren, "dass so eine Krise nie wieder passiert", sagte Obama. Er sei zu dem G-20-Gipfel nach London gekommen, um zuzuhören. "Wir können die Herausforderung nur gemeinsam meistern", sagte er. Es müssten strenge Regeln für die globale Finanzwirtschaft beschlossen werden.

Brown und Obama erteilten protektionistische Maßnahmen zum Schutz der heimischen Volkswirtschaften eine klare Absage. Die Führer der 20 stärksten Wirtschaftsmächte (G-20) kommen am Abend zu dem Gipfel zusammen.



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