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Zuwenig geleistet

Uni will Obama keinen Ehrendoktor geben

Die US-Universität zeichne Ehrendoktoren für ihr "Schaffenswerk" aus, Obama könne daher nicht schon zu Beginn seiner Präsidentschaft die Ehrendoktorwürde erhalten.

Eine Universität im US-Staat Arizona hat mit der Weigerung, Präsident Barack Obama die Ehrendoktorwürde zu verleihen, für Aufsehen gesorgt. Wie mehrere Zeitungen am Freitag (Ortszeit) berichteten, soll der Präsident im Mai eine Ansprache bei der Abschlussfeier der Arizona State University halten. US-Hochschulen zeichnen die Redner bei ihren akademischen Feiern in der Regel mit Ehrendoktortiteln aus, dem Präsidenten erteilte die staatliche Universität in Tempe und Phoenix aber eine Abfuhr. Hochschuldirektor Michael Crow sagte einer örtlichen Zeitung zur Begründung, dass seine Universität nie Ehrendoktortitel an amtierende Politiker verleihe.

Uni-Sprecherin Sharon Keeler wurde mit den Worten zitiert, dass Obama für die ehrenhalber verliehene Auszeichnung noch nicht genug geleistet habe. Die Universität zeichne Ehrendoktoren für ihr "Schaffenswerk" aus. Obama werde daher nicht schon zu Beginn seiner Präsidentschaft ausgezeichnet. Zu den Ehrendoktoren der Arizona State University zählen mehrere Geldgeber, ein Filmregisseur, ein Dichter und ein Supermarktbesitzer.

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