Bryan Ferry in der Staatsoper

Jazz Fest Wien

Bryan Ferry in der Staatsoper

Zum Start gastieren zwei Gitarren-Großmeister. Der sanfte Earl Klugh und der pfeilschnelle Al Di Meola sind die Stars, die heute den Jazz-Reigen in der Wiener Staatsoper eröffnen. Klugh spielt solo, Di Meola mit Band, und beide bleiben ganz nahe an dem Genre, das dem Festival den Namen gibt – dem Jazz.

Das ist nicht bei allen Konzerten so. Morgen wird es soulig in der Staatsoper, wenn Seal seine Hits über die Staatsopernrampe bringt. Am Sonntag gehört die Bühne dann Bryan Ferry. Der legendäre Sänger der ebenso legendären Band Roxy Music wird seine ganz persönliche Spielart des Pop-Rock-Chansons erklingen lassen, zu der ­natürlich auch swingende Elemente gehören.

Stars
Mit Madeleine Peyroux & Till Brönner (4. 7.) sowie Chucho Valdez & Omara Portuondo (5. 7.) wird es dann wieder jazziger in der Oper. Gesangsstar Thomas Quasthoff allerdings musste seinen für den 6. Juli geplanten Auftritt gestern wegen Kehlkopfproblemen absagen. Neuer Termin: 1. Juli 2012.
Am 6. Juli könnte sich stattdessen ein Besuch im Klub Porgy & Bess lohnen. Dort verneigen sich das radio.string.quartet.vienna und The Syndicate, die Ex-Band des 2007 verstorbenen Meisters, vor der Musik von Joe Zawinul.

Autor: Gunther Baumann
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