Ungarn geht auf Faymann los

Asyl-Debatte

Ungarn geht auf Faymann los

Der ungarische Staatssekretär Gergely Pröhle hat am Dienstagabend in der ORF-"ZiB 2" die Arbeit der ungarischen Behörden in der Flüchtlingskrise verteidigt. In der Zusammenarbeit mit den anderen EU-Ländern gebe es keine Probleme, wenn er "von den etwas - nicht böswilligen oder tollpatschigen - aber doch merkwürdigen Bemerkungen" des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann (SPÖ) absehe.

Zuvor hattte Werner Faymann im ÖSTERREICH-Interview gemeint, dass ihn die Flüchtlingspolitik von Ungarns Premier Viktor Orbán an den Holocaust erinnere. Das sorgte in Budapest für Zoff. Ungarns ­Außenminister Péter Szijjártó warf Faymann „einen Amoklauf und eine Lügenkampagne gegen Ungarn“ vor.

Verweis auf sichere Drittländer
Auf geordnete Weise würden derzeit auch Migranten nach Ungarn reingelassen. Am Dienstag seien an der Grenze 16 Asylverfahren durchgeführt worden. Außerdem habe man 35 Asylanträge erhalten und diese würden geprüft. "Ich glaube die dortigen Behörden tun ihre Arbeit", so der ungarische Staatssekretär für soziale Angelegenheiten. Es gebe sichere Drittländer aus denen Asylanträge gestellt werden können.

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Die Einführung des Notstands in den beiden südlichen Bezirken Bacs-Kiskun und Csongrad verteidigte Gergely. Es sei auch im Sinne Österreichs, dass Ungarn auf alles Mögliche gefasst sei. "Wir wissen, dass die Schleuser zu vielem fähig sind", so der ungarischer Staatssekretär. Es werde sich zeigen, ob die neuen Migrationsgesetze imstande sind, den Flüchtlingsstrom zu regeln.


 

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