Mit einem festlichen Open-Air-Konzert am Domplatz hat St. Pölten am Donnerstag sein 40-jähriges Jubiläum als niederösterreichische Landeshauptstadt gefeiert. Gleichzeitig fiel auch der Startschuss für das 30. Jubiläumsjahr des Festspielhauses. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bezeichnete den Abend als "Feier zweier Erfolgsgeschichten, die untrennbar miteinander verbunden sind: jener der Landeshauptstadt St. Pölten und jener des Kulturlandes Niederösterreich"
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Vor diesem Hintergrund verwandelte sich der Domplatz am Abend in eine große Festbühne. Gemeinsam mit den Sängerinnen Rebekka Bakken, Eivør und Ragnhild Hemsing sowie der finnischen Gruppe Sväng nahm das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich die Besucher mit auf eine musikalische Reise in den hohen Norden. "Ein schöneres Geburtstagsständchen könnte sich unsere Landeshauptstadt kaum wünschen", zeigte sich die Landeshauptfrau begeistert.
Von der Bezirksstadt zum kulturellen Zentrum
Vor 40 Jahren fiel die Entscheidung, St. Pölten zur Landeshauptstadt Niederösterreichs zu machen. Seither hat sich die Stadt deutlich verändert. Rund um den Kulturbezirk entstanden mit Festspielhaus, Landestheater und Museum Niederösterreich Einrichtungen, die heute weit über die Region hinaus Besucher anziehen. Auch neue Projekte wie das KinderKunstLabor oder die wiedereröffnete ehemalige Synagoge sollen diesen Weg fortsetzen.
"Die Entscheidung für St. Pölten als Landeshauptstadt war ein mutiger Schritt, der ein ganzes Land verändert hat. Aus einer Stadt im Dornröschenschlaf wurde eine moderne und pulsierende Landeshauptstadt und aus einem Land, das kulturpolitisch lange im Schatten Wiens stand, ein eigenständiges Kulturland erster Güte", betonte Mikl-Leitner.
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