Hans-Peter Hutter:

"Alle Schulen klimafit machen"

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Nur Vorverlegung der Ferien reicht nicht. "Ein Umbau der Schulen ist nötig", sagt Mediziner Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien im oe24-Gespräch vor dem Hitzeschutzgipfel.
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Die Gluthitze der letzten Tage vor den Sommerferien hat zu krassen Zuständen in den Schulen geführt. Teils sind Kinder kollabiert, die Hitze war für viele kaum zu ertragen, auch Lehrer und Eltern kamen ans Limit. Im oe24-Gespräch sagt Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der MedUni Wien: "Die Sommerferien vorzuverlegen wird allein nicht reichen. Man wird um einen Umbau der Schulen nicht herumkommen."

Es brauche Jalousien, Beschattung und teils Klimaanlagen. Die müssen aber effizient sein.

Diese Maßnahmen braucht es jetzt

"Gut, dass man endlich über Hitzeschutz spricht", sagt Hutter oe24. "Dem Minister, mit dem ich im Gespräch bin, traue ich Ambition zu." Beim Hitze-Gipfel am Mittwoch will Bildungsminister Christoph Wiederkehr die Hitze-Probleme thematisieren.

"Im Wesentlichen geht es um drei Themen", heißt es aus dem Wiederkehr-Büro zu oe24. "Ist eine Vorverlegung der Sommerferien evidenzbasiert sinnvoll? Was können wir mit bestehenden Schulgebäuden machen, um sie widerstandfähiger gegenüber Hitze zu machen und können/wollen wir die Gesetzeslage so verändern, dass ein Bildungsminister im Fall der Fälle 'Hitzefrei' geben kann?" Ferien. Hutter stellt klar: "Nur weil die Nächte im August länger sind, heißt das noch nicht, dass die Vorverlegung der Ferien Sinn macht. Hier muss man noch umfassend Daten erheben."

"Einfach Hitzefrei geben, ist nicht genug", sagt Hutter. Denn man müsse immer die Betreuung der Kinder mitdenken, sie können nicht einfach zuhause bleiben. "Eigentlich sollte der Unterricht stattfinden, dafür braucht es Lösungen."

Auch Lehrer-Gewerkschafter Paul Kimberger fordert Hitzeschutz: "Es ist Fürsorgepflicht."

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