Dokumente verraten

Asbest-Skandal: Geheime Gutachten geleakt

Person in Schutzanzug schleift eine Wand, vermutlich bei einer Schadstoffsanierung.
© BG Bau
Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat Ermittlungen eingeleitet: Gutachten zu den wegen Asbestbelastung geschlossenen Steinbrüchen sollen unbefugt an NGOs weitergegeben worden sein.
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Ermittelt wird gegen Unbekannt wegen Verdachts auf Verletzung der Geheimhaltungspflicht, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Betreiber verärgert

Die betroffenen Betriebe zeigen sich verärgert: Sie hätten von den Gutachten – die seit dem Frühsommer vorliegen und über die Zukunft der seit Jahreswechsel geschlossenen Steinbrüche entscheiden – zuerst aus den Medien erfahren, statt als direkt Betroffene informiert zu werden. Die ARGE Naturgestein, die vier geschlossene Betriebe vertritt, erstattete deshalb Anzeige. Das Landeskriminalamt Burgenland ermittelt nun.

Hoffnung auf Wiedereröffnung

Mittlerweile gab es Akteneinsicht, auch Stellungnahmen wurden bereits abgegeben. "In den Steinbrüchen gibt es keine Gefährdung, dies würden richtige Prüfverfahren auch bestätigen", so Betriebsleiter Frank Eichhorn aus Pilgersdorf. Er hofft weiter auf eine baldige Wiedereröffnung.

Während die Asbest-Frage weiter ungeklärt ist, sorgt nun auch die Frage nach dem undichten Datenleck für Zündstoff.

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