Tödlicher Unfall

Bergsteiger stürzt vor den Augen seiner Tourengruppe ab – tot

Polizeihubschrauber Libelle im Einsatz
© BMI
In den Ötztaler Alpen ereignete sich am Samstag ein tragischer Alpinunfall. Auf der Wildspitze stürzte ein 63-jähriger Bergsteiger rund 200 Meter in die Tiefe und erlag seinen schweren Verletzungen.
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Am Samstag gegen 10.45 Uhr kam es im Gemeindegebiet von Sölden in den Ötztaler Alpen zu einem tödlichen Absturz. Ein 36-jähriger deutscher DAV-Trainer aus Baden-Württemberg startete mit einer fünfköpfigen Gruppe vom Taschachhaus eine geführte Tour über den Taschachferner in Richtung der 3.774 Meter hohen Wildspitze.

Beim Abstieg über den Südwestgrat stieg die gesamte Mannschaft ohne Seil ab. Auf einer Höhe von 3.700 Metern verlor ein 63-jähriger Deutscher aus Baden-Württemberg, der als dritter in der Gruppe ging, aus bislang unbekannter Ursache das Gleichgewicht. Er stürzte in der Folge mit dem Rücken voran durch extrem steiles Gelände rund 200 Meter ab. Beim Sturz erlitt der Bergsteiger tödliche Verletzungen.

Nach dem tragischen Vorfall wurde der Verstorbene mit dem Polizeihubschrauber geborgen. Der Rest der Gruppe stieg im Anschluss gemeinsam zum Taschachhaus ab.

Um die Mitglieder der Mannschaft nach dem schockierenden Erlebnis bestmöglich zu unterstützen, wurden sie von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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