100.000 € Schaden

Juwelier-Einbruch im Retourgang mit 400 PS

© zeitungsfoto.at
Das als Rammbock verwendete Fluchtauto war offenbar gestohlen.
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Tirol. Nach dem Einbruch in ein Juweliergeschäft in Innsbruck in der Nacht auf Montag tappen die Ermittler offenbar noch großteils im Dunkeln. Es gebe noch keine heiße Spur nach den drei maskierten Tätern, die Auswertung der Ergebnisse der Tatortarbeit dauere an, sagte LKA-Ermittler Philipp Rapold der APA. Das Auto, mit dem die Täter im Retourgang als Rammbock in den Geschäftseingang bzw. die Auslage gefahren waren, sei jedenfalls "mit höchster Wahrscheinlichkeit" gestohlen worden.

Vitrinen leer geräumt

Bei dem Pkw handelt es sich um einen auffällig lauten, PS-starken, dunklen Sportwagen der Marke Audi RS3, ergaben erste Videoauswertungen. Mit diesem seien die Unbekannten dann von dem Juwelier in der Amraser Straße in Richtung Innenstadt geflüchtet. Der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamtes ging auch davon aus, dass nicht nur das Auto gestohlen worden war, sondern auch die Kennzeichen.

Die Täter waren jedenfalls "stark vermummt" und trugen auch Handschuhe. Der Einbruch wurde binnen weniger Minuten verübt. Vitrinen wurden eingeschlagen und leer geräumt, Schmuck und Wertgegenstände gestohlen. Der Wert der Beute blieb vorerst noch unklar, laut Medienberichten war aber von einem Gesamtschaden inklusive Beute von über 100.000 Euro auszugehen. Der Einbruch hatte sich gegen 3.30 Uhr ereignet.

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