Vielfalt

BILLA setzt auf  gelebte Inklusion

© Billa AG/Robert Harson
BILLA engagiert sich seit Jahren für Inklusion und Vielfalt. Mehr als 900 Menschen mit Behinderungen arbeiten beim Lebensmittelhändler, zudem wird inklusives Einkaufen in Märkten ausgebaut.
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Toleranz, Vielfalt und Chancengleichheit sollen bei BILLA nicht nur Schlagworte sein. Der Lebensmittelhändler setzt seit 2015 auf verschiedene Programme, Kooperationen und Aktionen, die ein inklusives Miteinander fördern.

Teil der Unternehmenskultur

Zu den jüngsten Aktivitäten zählt die Unterstützung des Diversity Ball im Wiener Rathaus. Als Premiumpartner war BILLA bei der Veranstaltung am 5. September vertreten. Mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher erwarteten über 100 Künstlerinnen und Künstler sowie inklusive Show-Acts, queere Performances und musikalische Beiträge.

Darüber hinaus unterstützte BILLA unter anderem die Mistelbach Pride, die CSD-Parade in Graz und die Pongau Pride sowie den Regenbogenball in Wien und den Tuntenball in Graz. Das Unternehmen ist zudem Mitglied bei Pride Biz Austria.

Mehr als 900 Beschäftigte mit Behinderungen

BILLA engagierte sich als Premiumpartner beim Diversity Ball und beauftragte die Inklusionsagentur "voi fesch" mit der Gestaltung von Socken, die vor Ort gewonnen werden konnten. © Stefan Sachim

Auch innerhalb des Unternehmens spielt berufliche Inklusion eine wichtige Rolle. 2025 waren mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen bei BILLA beschäftigt. Damit erreichte das Unternehmen die Beschäftigungsquote von vier Prozent für die Jahre 2024 und 2025.

Dabei arbeitet BILLA mit regionalen Trägern und Organisationen zusammen. Bei sogenannten Regionalcafés tauschen sich Führungskräfte mit Partnerorganisationen aus und erhalten Einblicke in die praktische Umsetzung von Inklusion am Arbeitsplatz.

Das Mitarbeiter:innen-Netzwerk di.to. verbindet LGBTIQ+ Personen und Allies der gesamten REWE-Familie, beispielsweise bei einem gemeinsamen Besuch im österreichischen Parlament 2025. © Billa AG/Robert Harson

Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern

Mit den BILLA Inklusionswochen und -tagen bietet das Unternehmen Jugendlichen mit Behinderungen gemeinsam mit NEBA, der Lebenshilfe und Jugend am Werk die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Lebensmittelhandel zu sammeln.

Wer bestimmte Tätigkeiten zunächst in geschützter Umgebung erproben möchte, kann dies seit 2020 in speziell ausgestatteten Schulungsräumen tun. Gemeinsam mit "Haus Aktiv" entstand im 23. Wiener Bezirk eine realitätsnahe Trainingsumgebung mit funktionsfähiger Kassa und gefüllten Regalen.

Das Ziel: Über Praktika sollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Weg in ein reguläres Dienstverhältnis finden.

Weniger Reize beim Einkauf

Inklusion soll aber nicht nur am Arbeitsplatz stattfinden. Mit der "Stillen Stunde" bietet BILLA seit 2021 auch ein Angebot für Kundinnen und Kunden, die empfindlich auf akustische oder visuelle Reize reagieren.

Während der "Stillen Stunde" werden unter anderem Geräusche und visuelle Reize reduziert. Feinkostbestellungen werden auf die Theke gelegt, anstatt sie direkt zu übergeben, und auch an den Kassen wird das Tempo angepasst.

Das Angebot richtet sich insbesondere an reizempfindliche Menschen und Personen im Autismus-Spektrum. Mittlerweile findet die "Stille Stunde" in 118 BILLA- und sechs BILLA-PLUS-Märkten statt.

Im Rahmen der BILLA Inklusionswochen erhalten Jugendliche mit Behinderungen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt des Lebensmitteleinzelhandels. © Billa AG/Robert Harson

Netzwerk für LGBTIQ+ und Allies

"Wir sind stolz darauf, dass Vielfalt bei BILLA gelebte Realität ist – sie macht unsere Unternehmenslandschaft reicher und stärker", sagt Cornelia Nussbaumer, Head of People & Culture bei BILLA. Auch über die Grenzen Österreichs hinaus gibt es Initiativen für mehr Vielfalt. Das Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiternetzwerk di.to. verbindet LGBTIQ+-Personen und Allies innerhalb der REWE-Familie in Österreich und Deutschland.
BILLA sieht darin einen weiteren Baustein für eine Unternehmenskultur, in der unterschiedliche Lebensentwürfe sichtbar sein sollen.

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