Mehrere Notlandungen
Bomben-Alarm: Droh-Mails gegen vier Flüge am Flughafen Wien
Ein Airbus A321 der Fluggesellschaft Wizz Air war von Mailand-Malpensa nach Warschau unterwegs, als eine Bombendrohung einging. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA musste die Maschine daraufhin unvorhergesehen in Wien landen.
Auch Flug von Helsinki nach Wien betroffen
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Eine weitere Bombendrohung richtete sich gegen einen Flug von Helsinki nach Wien. Die Verbindung wurde von der Fluggesellschaft Jettime im Auftrag von Finnair durchgeführt. Laut Finnair landete die Maschine allerdings planmäßig in Wien.
Auch ein Finnair-Flug von Helsinki nach Rom war betroffen. Die italienische Luftwaffe eskortierte den Jet sicher zum Flughafen Rom-Fiumicino.
Bombendrohung per E-Mail
Am Flughafen Wien ging am Donnerstag eine E-Mail mit abstrakten Drohungen gegen insgesamt vier Flüge ein. Betroffen waren unter anderem Verbindungen mit Ausgangs- oder Endpunkt auf italienischen Flughäfen. Die Drohungen lösten Sicherheitsmaßnahmen aus und sorgten für weitere Aufregung im europäischen Flugverkehr.
Drei Maschinen müssen in Bulgarien landen
Auch in Bulgarien gab es mehrere Zwischenfälle. Drei Flugzeuge mussten wegen Bombendrohungen außerplanmäßig landen. Zwei Maschinen kamen aus Kopenhagen beziehungsweise Madrid und landeten in Sofia. Ein weiterer Flieger aus London wurde nach Plovdiv umgeleitet.
Kampfjets begleiten Flug nach Frankreich
Für Aufsehen sorgte zudem ein Flug von Dublin nach Rom. Der Airbus A320 der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus wurde nach einer Bombendrohung zum französischen Militärflugplatz Évreux umgeleitet. Dieser liegt rund 100 Kilometer nordwestlich von Paris.
Die 151 Passagiere und sechs Crewmitglieder wurden nach der sicheren Landung in Sicherheit gebracht. Ein Bombenentschärfungsteam sollte die Maschine auf mögliche Sprengsätze untersuchen.
Neue Drohungen nach Chaos-Tagen
Die aktuellen Vorfälle kommen nur wenige Tage nach einer Serie ähnlicher Bombendrohungen, die den Flugverkehr in Europa durcheinandergebracht hatten. Damals waren mehrere Flugzeuge und sogar ein Kreuzfahrtschiff betroffen. Bei den bisherigen Vorfällen wurden nach bisherigen Erkenntnissen keine Sprengsätze gefunden. Die Ermittlungen zu den neuen Drohungen laufen.
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