Böse Pass-Falle

Diese 10 Fehler beenden deinen Urlaub schon am Flughafen

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Wann hast du zuletzt das Ablaufdatum deines Passes gecheckt? Der ÖAMTC räumt mit den zehn häufigsten Halbwahrheiten rund um Reisepass und Einreise auf, die den Urlaub sofort stoppen können.
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Kurz vor dem Abflug könnte es jedenfalls schon zu spät sein. Aber nicht nur das Ablaufdatum kann zu einem Problem werden, wie die folgende Liste zeigt. Denn rund um Reisepass, Personalausweis und Einreisebestimmungen kursieren zahlreiche Halbwahrheiten – und manche können im schlimmsten Fall den Urlaub schon am Flughafen oder an der Grenze beenden. Der ÖAMTC hat die häufigsten Irrtümer gesammelt und klärt auf.

Die zehn größten Pass-Mythen

1. "Innerhalb der EU benötige ich keinen Reisepass": Falsch. Auch wenn im Schengen-Raum meist keine Grenzkontrollen stattfinden, müssen Reisende jederzeit ihre Identität nachweisen können. Reisepass oder gültiger Personalausweis gehören daher immer ins Gepäck.

2. "Der Führerschein reicht als Reisedokument": Leider nein. Der Führerschein bestätigt zwar die Fahrberechtigung, gilt aber nicht als offizielles Reisedokument. Anerkannt werden Reisepass und Personalausweis.

3. "Mit dem Personalausweis komme ich überall hin": Nicht ganz. Viele europäische Länder akzeptieren den Personalausweis, außerhalb Europas ist jedoch häufig ein Reisepass erforderlich. Zusätzlich können Visa- oder Restgültigkeitsvorschriften gelten.

4. "Ein abgelaufener Reisepass ist in der EU kein Problem": Das stimmt nur eingeschränkt. Österreich hat zwar mit einzelnen Staaten Sonderregelungen, die Reisen mit einem bis zu fünf Jahre abgelaufenen Pass ermöglichen. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht – vor allem Fluglinien können die Beförderung verweigern.

5. "Auch ein abgelaufener Personalausweis wird akzeptiert": Klare Antwort: Nein. Der Personalausweis muss immer gültig sein.

Strikte Regeln bei Grenzkontrollen

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6. "Mit einem Notpass kann ich problemlos reisen": Vorsicht. Ein Notpass wird nur in speziellen Situationen ausgestellt und nicht von jedem Land gleich behandelt. Für Destinationen wie die USA oder die Türkei gelten zusätzliche Regeln.

7. "Kinder können einfach im Pass der Eltern mitreisen": Schon lange nicht mehr. Jedes Kind benötigt für Auslandsreisen ein eigenes Reisedokument.

8. "Mein Pass ist noch gültig – also kann ich einreisen": Nicht unbedingt. Viele Länder verlangen eine bestimmte Restgültigkeit, oft drei oder sogar sechs Monate über das Reiseende hinaus.

9. "Eine Passkopie auf dem Smartphone genügt": Für Kontrollen oder Einreisen reicht eine digitale Kopie normalerweise nicht aus. Das Originaldokument muss mitgeführt werden.

10. "Grenzkontrollen gibt es in Europa ohnehin nicht mehr": Auch das ist ein Mythos. Trotz Schengen können Staaten vorübergehend wieder kontrollieren. Zudem gibt es Länder innerhalb Europas, die nicht vollständig Teil des Schengen-Raums sind.

Fazit des Mobilitätsclubs: Dokumente checken, Ablaufdatum kontrollieren und Einreisebestimmungen des Ziellandes prüfen. Das dauert fünf Minuten – und kann viele Stunden Ärger am Flughafen oder an der Grenze ersparen.

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