Unwetter-Warnung
Heftige Gewitterzellen ziehen über Österreich
Am Samstag und in der darauffolgenden Nacht ziehen über Österreich teils kräftige Schauer und Gewitter. Der Wetterdienst "GeoSphere Austria" hat für Samstag bis 22 Uhr eine gelbe Gewitterwarnung für den Süden und für manche Regionen im Westen des Landes ausgegeben. Die Experten warnen: "In der weiterhin recht labilen Luftmasse können sich am Samstagnachmittag und -abend mit Störungsdurchzug lokal kräftige Gewitter entwickeln."
Gefahr durch lokale Überflutungen
Die möglichen Auswirkungen der Gewitterzellen sind laut den Experten vielfältig. Punktuell kann es zu Überschwemmungen kommen, wodurch Straßen oder Keller überflutet werden könnten. Auch kleine Muren sind im Bereich des Möglichen. Die Behörden raten dringend dazu, Fenster, Türen, Garagentore sowie Dachfenster und Lichtkuppeln zu schließen. Bei herannahenden Unwettern sollten Gewässer umgehend verlassen und im Gebirge rechtzeitig Schutz gesucht werden. Auch an den Seen gelten entsprechende Sturm- und Gewitterwarnungen.
In Kärnten und Osttirol können die Gewitter laut dem Portal "Tauernwetter" stellenweise kräftig ausfallen, begleitet von Hagel, Starkregen und Sturmböen, bevor es in der Nacht aufklart.
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Kaltfront bringt erneut Unwettergefahr
Mit den Worten: "Es war nicht das letzte Wedda", kündigt auch "ORF"-Meteorologe Sigi Fink die nächsten Gewitter an. Er rechnet ebenfalls mit den heftigsten, örtlich begrenzten Zellen am Nordrand der Alpen sowie vom Süden Osttirols über Kärnten bis in die Südsteiermark.
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Am Sonntag erreicht schließlich eine Kaltfront von Westen her das Land, die Regenschauer, Gewitter und stürmischen Wind mit sich bringt. Während es im Osten und Süden zunächst länger sonnig bleibt, steigt am Sonntagnachmittag in der schwülen Luft speziell von Kärnten bis ins Burgenland die Unwettergefahr. Laut "ORF"-Meteorologen Fink geht es dabei um erhebliche Regenmengen in kurzer Zeit und kleinkörnigen Hagel.
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Abkühlung bringt Erholung von Hitze
Der Trend für die kommende Woche verspricht einen deutlichen Temperaturrückgang. Wie Sigi Fink prognostiziert, wird es spürbar kälter. Von Donnerstag auf Freitag zieht eine stärkere Kaltfront über das Land, bei der auf einigen Almen ab 2.100 Metern Höhe sogar kurzzeitig Schnee ein Thema werden könnte. Der Meteorologe zieht ein klares Fazit für die kommenden Tage: "Also für viele hitzegeplagte endlich DIE ERHOLUNG".
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