7. August
Düstere Bauernregel: "An Sankt Afra Regen fällt, ..."
Der 7. August ist der Gedenktag der Heiligen Afra. Der Tag gehört zu einen der wichtigeren bei den alten Bauernregeln. Vor allem warnt dieser, dass am Heiligen Afra Regen ansteht. Dieser wäre während der extremen Trockenheit und Hitze eine schöne Abkühlung.
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Die Bauernregel lautet: "An Sankt Afra Regen fällt, den Bauern es noch lange quält." Eine weitere Fassung ergänzt: "An Sankt Afra Regen kommt für den Bauer ungelegen." Beide Sprüche warnen vor Regen am 7. August. Zusätzlich sind negativen Folgen sehr schnell spürbar und ziehen sich über einen längeren Zeitraum.
Die Bauernregel stammte aus einer Zeit, wo Anfang August die Getreideernte in weiten Teilen Mitteleuropas auf Hochtouren lief. Regen war in dieser Zeit etwas schlechtes. Die Ähren können nur erschwert getrocknet und eingebracht werden. Ebenfalls begünstigte die Feuchtigkeit Fäulnis und Schädlingsbefall. Damit konnte der Bauer tatsächlich langwierige wirtschaftliche Folgen erleiden.
Vorhersage für die kommenden Tagen
Derzeit sieht Geosphere Austria für die kommenden Tagen ein zweigeteiltes Österreich vor. Heute sind im Westen die ersten Regenschauer am Vormittag möglich und im Tagesverlauf steigt die Schauer- und Gewitterneigung über dem Berg- und Hügelland recht verbreitet an. Höchstens einzelne Gewitterzellen erreichen auch das Flachland. Tageshöchsttemperaturen 30 bis 40 Grad, weiterhin ist es im Osten am heißesten.
In der schwülheißen und labilen Luftmasse entstehen im Verlauf des Donnerstags bald Quellwolken und recht verbreitet Regenschauer und Gewitter, ausgehend vom Bergland. Im Laufe des Nachmittages und zum Abend hin können dann aber auch vermehrt Gewitterzellen über das Flachland ziehen. Am ehesten trocken bleibt es im Südosten. Tageshöchsttemperaturen 28 bis 37 Grad - wieder im Osten am heißesten.
Eine Störungszone liegt am Freitag quer über Österreich. Damit startet der Tag im Westen und Norden bereits bewölkt mit Regen und Regenschauern. Weiter im Osten und Südosten scheint zunächst noch die Sonne. Dort steigt dann tagsüber die Schauer- und Gewitterneigung immer mehr an, während es in der Westhälfte tagsüber teilweise wieder auflockert und sich ein Wechsel aus Sonne, Wolken und Regenschauern einstellt. 24 bis 31 Grad, wobei es nochmals ganz im Osten und Südosten am wärmsten wird.
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