Viele Deutsche

"European City of Christmas" soll bis 20 % mehr Adventmarktgäste nach OÖ bringen

Welser Weihnachtswelt
© wels.at
Kaum ist das Sommerwetter vorbei, denkt die Österreich Werbung schon wieder an den Advent.
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Weihnachten im Sommer: Wels darf sich heuer "European City of Christmas" nennen. Aus diesem Anlass verwies die Österreich Werbung (ÖW) am Mittwoch bei einem Pressegespräch auf den Faktor Adventmarkt-Gäste als eine der tragenden Säulen des Winterstandorts Österreich. Die Märkte seien "längst kein Winter-Beiwagerl mehr", sagte ÖW-Chefin Astrid Steharnig-Staudinger. 44 Prozent aller Dezember-Gäste würden einen Advent- oder Weihnachtsmarkt besuchen.

Atmosphäre ausschlaggebend

Laut Gästebefragung T-MONA (Tourismus-Monitor Austria) kommen viele Gäste aus Großbritannien, Deutschland, Italien und den USA. Als Hauptmotiv, einen Adventmarkt in Österreich zu besuchen, wurden hauptsächlich Sehenswürdigkeiten (41 Prozent), Atmosphäre (40 Prozent), Ortsbild (33 Prozent) oder Tradition (30 Prozent) genannt. Das Skigebiet liege bei diesen Gästen nur auf Rang zehn.

Im Durchschnitt 200 Euro Ausgaben pro Person

Adventmarkt-Gäste seien im Durchschnitt rund 50 Jahre alt, etwas jünger als der Durchschnittsgast in Österreich, so die ÖW-Chefin. Sie seien häufig als Paar unterwegs (42 Prozent) und blieben bis zu drei Nächten. 75 Prozent dieser Gäste würden im Hotel nächtigen. Zudem geben sie im Schnitt mehr als 265 Euro pro Person und Aufenthaltstag aus. Oberösterreichweit und über das gesamte Jahr gerechnet, seien es durchschnittlich gut 200 Euro.

Die Welser Weihnachtswelt investiert heuer knapp eine halbe Million Euro in Infrastruktur und Weiterentwicklung. In den vergangenen Jahren wurden für die Welser Fußgängerzonen während der Weihnachtszeit knapp eine Million Besucher auf Basis von Handydatenmessungen ausgewiesen. Durch den Titel "European City of Christmas" erhofft sich die Stadt ein Gästeplus von zehn bis 20 Prozent.

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