Raser noch ahnungslos

161 statt 50: Audi wird fix versteigert!

Rotes Auto fährt nachts mit Bewegungsunschärfe durch die Stadt.
© Getty Images
Ein Extrem-Raser weiß es noch nicht: Nachdem er in Wien mehr als dreimal zu schnell wie erlaubt unterwegs war, kann  er sich von seinem Audi  verabschieden.
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Wien, NÖ. So viel ist über den (Sünden-)Fall bekannt: Die Landesverkehrsabteilung der Polizei in der Bundeshauptstadt hat am vergangenen Samstag bei einem Schwerpunkt in der Favoritner Triester Straße  mit 161 Stundenkilometern gemessen - doch auf dem betreffenden Abschnitt sind höchstens 50 Sachen, wie im Stadtgebiet nun einmal üblich, erlaubt. Der Lenker oder die Fahrerin war also dreimal und obendrein noch weiter 11 km/h zu schnell unterwegs.

Die Messung des betreffenden Fahrzeugs, eines Audi A6 mit Badner Kennzeichen, erfolgte mit einem mobilen Radarmessgerät. Dem Bleifuß, der derzeit über die Lenkererhebung ausgeforscht wird und danach von der Behörde kontaktiert wird,  droht nicht nur der Entzug des Führerscheins, sondern die Beschlagnahme des Wagens und auch die Versteigerung. Denn im Ortsgebiet gilt: Bei mehr als 80 km/h über dem Tempolimit ist kein vorheriges Raser-Delikt notwendig; das Auto kann direkt dauerhaft eingezogen werden. Mehrere Zehntausend Euro sind dem Staatssäckel somit so gut wie fix.

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