Bis zu 6 Prozent

Fernwärmepreise erhöhen sich in OÖ ab 1. August

Luftaufnahme eines großen Industriekomplexes mit Kraftwerk und angrenzenden Gebäuden in Linz.
© Linz AG
Die drei größten Fernwärmeanbieter des Landes erhöhen die Preise. Preisbehörde hat die Erhöhungen bereits abgesegnet.
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Kundinnen und Kunden der drei größten Fernwärmeanbieter in Oberösterreich müssen ab 1. August höhere Preise bezahlen. Die Preisbehörde des Landes hat die Erhöhungen für die Linz AG, die Energie AG und die EWW Wels genehmigt.

Preise erhöhen sich um bis zu sechs Prozent

Die Linz AG erhöht ihre Fernwärmepreise um sechs Prozent. Bei der Energie AG steigen die Tarife um 5,45 Prozent, bei der EWW Wels um 3,1 Prozent. Das bestätigte die zuständige Preisbehörde des Landes Oberösterreich gegenüber dem ORF. Für einen durchschnittlichen Haushalt, der von der Linz AG versorgt wird, bedeutet die Erhöhung Mehrkosten von rund einem Euro pro zehn Quadratmeter Wohnfläche. Insgesamt beliefert das Unternehmen etwa 90.000 Haushalte mit Fernwärme.

Anbieter bewegen sich innerhalb der Vorgaben

Die diesjährigen Preisanpassungen fallen zwar geringer aus als im Vorjahr. Damals waren die Fernwärmepreise um rund acht Prozent gestiegen. Dennoch liegen die aktuellen Erhöhungen über der Inflationsrate. Der für die Preisbehörde zuständige Umwelt- und Landesrat Stefan Kaineder übt deshalb Kritik an den Preissteigerungen. Gleichzeitig verweist er darauf, dass sich die Anbieter innerhalb der geltenden gesetzlichen Vorgaben bewegen. Aus diesem Grund seien die beantragten Tarifanpassungen von der Preisbehörde genehmigt worden. Die neuen Preise gelten für Kundinnen und Kunden der Linz AG, der Energie AG und der EWW Wels ab dem 1. August.

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