Neuer provokanter Hit
Pizzera über seinen "Nazi"-Song: "Nichts fürs Radio, aber zum Nachdenken!"
"Wir stellen uns damit ganz unmissverständlich gegen Rassismus, Xenophobie, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit. Das ist kein Song für das Radio, aber einer zum Nachdenken!" Paul Pizzera liefert mit der neuen AUT of ORDA-Single "Nazis gegen Rechts" starken Pop-Tobak. Nachdenkliche Zeilen wie "Da ORF wascht da dei Hirn!" oder "„Auf da Stroßn redns nur mehr persisch und serbisch. I konn des nimmer hean, do wirst identiterrisch." inklusive "Das sind Stammtisch-Parolen, die leider immer lauter werden," erklärt er im oe24-Interview einen seiner wichtigsten Songs. "Als Musiker muss man Haltung zeigen!"
"Das sind Stammtisch-Parolen, die leider immer lauter werden!"
Gerade mit provokanten Texten, wo er z.B. Armin Wolf als "Woke-Bubble-Muezzin" bezeichnet: "Armin Wolf ist ja für viele das große Feindbild. Dabei behandelt er Politiker jeglichen Colours gleich. Sind wir froh, dass es noch Journalisten gibt, die wirklich recherchieren und nicht alles nur ungefiltert aus dem Internet abbeten."
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Seine Botschaft, bei der er auch mit plakativen Stammtisch-Weisheiten über Ausländer („Die nehmen uns aus und nie a Kondom“) oder die Love Parade („Schwul is net normal") zum "Denken anrengen" will, ist klar. "Man soll und kann jeden lieben den man will!" Als Mentor stand ihm dabei übrigens einer der allergrößten des Austropop zur Seite. "Ich habe das bei Thomas Spitzer in Kenia aufgenommen. Er hat mich zu textlichen Höchstleistungen inspiriert."
Der neue Song, für den sich Paul Pizzera kein Radio-Airplay erwartet („Da würden wohl die Hörer Hotlines voll Beschwerde-Anrufe heißlaufen!“) ist auch Kernstück der für 18. September erwarteten neuen AUT of ORDA CD "Die Leichtdichtheit des Seins". "Da gibt‘s dann aber natürlich auch wieder etwas lustigere Themen!"
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