Die einmotorige Propellermaschine war am Mittwochnachmittag am Flugplatz Grefrath bei Krefeld (Deutschland) kurz nach dem Start plötzlich in große Schwierigkeiten geraten. Im Sinkflug konnte der 48-jährige Pilot den Flieger geistesgegenwärtig an den umliegenden Häusern eines Wohngebietes vorbeimanövrieren, ehe er auf einem nahegelegenen Feld aufschlug. Bei dem harten Aufprall brachen der Motor und eine Tragfläche komplett vom Rumpf ab.
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Rettung in letzter Sekunde
Zeugen, die den Absturz aus etwa 50 Metern Höhe beobachteten, wählten sofort den Notruf. "Als die Einsatzkräfte eintrafen, befanden sich alle Insassen außerhalb des Flugzeugs", erklärte die zuständige Polizei zum Unfall. Die drei mitfliegenden Kinder im Alter von 10, 12 und 15 Jahren stammen aus Duisburg. Sie kletterten eigenständig aus dem Wrack und erlitten wie auch der Pilot lediglich leichte Verletzungen. Zur Sicherheit wurden alle vier Personen nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Nach den bisherigen Ermittlungen der Behörden hatte die Propellermaschine offenbar ein akutes Motorproblem erlitten, das den plötzlichen Höhenverlust verursachte. Der Flugplatz Grefrath wurde für die weiteren Unfalluntersuchungen zunächst komplett gesperrt, um den genauen Hergang zu rekonstruieren.
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