Späte Reue

Fremdgeh-Drama! Wirbel um Pocher-Beichte

Mann im schwarzen Anzug mit Krawatte steht auf einer Veranstaltung und blickt in die Kamera.
© Getty Images
In einem aktuellen Podcast sorgt Oliver Pocher für eine echte Überraschung. Der Comedian zeigt sich ungewohnt selbstkritisch und gesteht, bei welcher seiner prominenten Ex-Partnerinnen er heute einiges wiedergutmachen möchte.
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In einer neuen Folge des erfolgreichen Podcasts "Patchwork Boys", den Oliver Pocher (48) gemeinsam mit dem bekannten Sänger Pietro Lombardi (34) betreibt, ging es diesmal besonders privat zu. Die Zuhörer waren im Vorfeld dazu aufgerufen, den beiden Single-Vätern intime Fragen zu stellen, auf die sie im Verlauf der Sendung offen Rede und Antwort stehen sollten. Doch bevor die Fan-Fragen überhaupt an der Reihe waren, ergriff Pietro Lombardi selbst die Initiative und stellte seinem Kollegen eine hochemotionale Frage, die er schon lange auf dem Herzen hatte.

Lombardi wollte von Oliver Pocher wissen, bei welchem Prominenten er sich heute wirklich von ganzem Herzen für eine vergangene Tat entschuldigen würde. Konkret fragte er, wo es dem Comedian heute aufrichtig leidtue. Zunächst reagierte Pocher wie gewohnt abweisend und erklärte spontan, dass es so jemanden nicht gebe und ihm auf die Schnelle niemand einfalle. Doch im weiteren Verlauf der intimen Unterhaltung änderte der Entertainer seine Meinung und sorgte für ein echtes Geständnis, das im Netz für reichlich Gesprächsstoff sorgt.

Aufreibende Diskussionen um Amira Aly

Vor seinem großen Geständnis kam Pocher zunächst auf seine zweite geschiedene Ehefrau Amira Aly zu sprechen, die derzeit ihr drittes Kind erwartet. Der Entertainer gab offen zu, dass er mit ihr immer wieder Diskussionen darüber führe, inwieweit er es während ihrer schlagzeilenträchtigen Trennung übertrieben habe. Nach dem Liebes-Aus  lieferten sich die beiden eine monatelange, öffentliche Schlammschlacht, bei der der Comedian regelmäßig und scharf gegen seine Ex-Partnerin austeilte und die Trennung sogar zum zentralen Thema seiner großen Solo-Bühnentournee machte.

In diesen privaten Debatten vertrete er allerdings nach wie vor die Ansicht, dass dieser öffentliche Umgang schlichtweg "Teil des Geschäfts" sei. Pocher sieht die Inszenierung der Trennung somit als Teil seiner Arbeit als Entertainer, was bei Amira Aly naturgemäß auf wenig Gegenliebe stößt. Dennoch zeigt sich der fünffache Vater in diesem Punkt uneinsichtig, da er die mediale Verarbeitung seiner Beziehungen als legitimes Mittel im Showgeschäft betrachtet. Doch bei einer anderen Frau in seiner Vergangenheit sieht die Sache ganz anders aus.

Das Beziehungs-Aus mit Sabine Lisicki

Als das Gespräch im Podcast fortschritt, griff Pocher die Frage seines Kumpels Pietro Lombardi noch einmal auf und korrigierte seine anfängliche Aussage komplett. Er offenbarte überraschend, dass es eine ganz bestimmte Geschichte in seiner Vergangenheit gebe, die er heute zutiefst bereut. Konkret geht es dabei um das Ende seiner Beziehung mit der bekannten Tennisspielerin Sabine Lisicki. Mit der Sportlerin war der Entertainer ab Ende des Jahres 2013 für gut zwei Jahre liiert, bevor die Beziehung unter lautem Mediengetöse in die Brüche ging.

Pocher gab im Podcast offen und selbstkritisch zu, dass das damalige Beziehungs-Aus extrem suboptimal verlaufen sei. Genau das sei der Punkt, an dem er heute sagt, dass er die Dinge völlig anders anpacken würde. Als Pietro Lombardi genauer nachhakte und wissen wollte, was genau damals schiefgelaufen sei, erklärte Pocher, dass damals schwere Fremdgehvorwürfe gegen ihn an die Öffentlichkeit gelangt waren, was die Situation massiv belastete. Er würde sich heute für die Art und Weise, wie die Situation entstanden und abgelaufen ist, aufrichtig entschuldigen.

Ein Mann im Anzug und eine Frau im roten Kleid posieren lächelnd bei einer festlichen Veranstaltung.
Oliver Pocher und Sabine Lisicki im November 2015. © Getty Images

Frühere Beichten und bittere Erkenntnisse

Diese ungewohnt verletzliche Seite des Comedians kommt nicht völlig aus dem Nichts. Bereits im Jänner dieses Jahres hatte Oliver Pocher im gemeinsamen Podcast mit Pietro Lombardi eine brisante Fremdgeh-Beichte abgelegt und vor laufendem Mikrofon zugegeben, in seinem Leben schon einmal untreu gewesen zu sein. Damals nannte er zwar keine konkreten Namen oder Details, betonte aber unmissverständlich, dass ein solches Verhalten absolut nichts sei, worauf man in irgendeiner Weise stolz sein könne.

Mit den neuen Enthüllungen um Sabine Lisicki schließt sich für die Fans nun ein Kreis. Es bleibt abzuwarten, ob die ehemalige Tennis-Schönheit auf diese späte, aber öffentliche Entschuldigung reagieren wird. Für Pocher selbst scheint die Offenbarung jedenfalls ein wichtiger Schritt der Reflexion zu sein, der zeigt, dass auch ein erfahrener Boulevard-Profi im Laufe der Jahre dazulernt.

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