Dürre in Österreich

In diesem Bad fehlt sogar das Wasser für die Rutsche

Große Wasserrutsche am See mit schwimmenden Spielgeräten und Steg im Hintergrund.
© Facebook
Das Alpenseebad in Mondsee muss seine beliebten Rutschen vorerst schließen. Grund dafür ist ein historisch niedriger Wasserstand im oberösterreichischen See.
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Das Alpenseebad zieht üblicherweise Tausende Touristen und Einheimische nach Mondsee in Oberösterreich. Besonders bei jüngeren Gästen stehen die Großwasser- und die Wellenrutsche hoch im Kurs. Doch vorerst hat es sich ausgerutscht, denn beide Rutschen bleiben wegen des historisch niedrigen Wasserstandes im Mondsee geschlossen.

Historischer Tiefstand im Mondsee

Im langjährigen Mittel weist der Mondsee in Mondsee einen Wasserstand von 151 Zentimetern auf. Derzeit werden allerdings nur 127 Zentimeter gemessen. Nicht nur dort liegt der Wert weit unter dem Durchschnitt. Mit 133 Zentimetern fehlen dem Zellersee in Zell am Moos aktuell 29 Zentimeter auf das Mittelwasser.

Dramatische Lage

Besonders dramatisch schaut es in Kammer am Attersee aus. Dort stehen derzeit 97 Zentimeter zu Buche, während der Mittelwert eigentlich bei 146 Zentimetern liegt. Nur im Dezember 2018 war der Wasserstand an dieser Messstelle mit 86 Zentimetern noch niedriger.

Besser gefüllt zeigen sich laut dem Hydrografischen Dienst des Landes OÖ immerhin der Hallstätter- und der Traunsee.

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