Ausnahmezustand

UEFA-Supercup: "Hohe Terrorgefahr" in Salzburg

Blick ins leere Salzburg Stadion mit bunten Sitzreihen und grünem Spielfeld unter blauem Himmel.
© GEPA pictures/ David Geieregger
Salzburg erlebt ein gigantisches Fußball-Fest: Beim UEFA Supercup blickt die Sportwelt auf die Stadt, während ein massives Sicherheitsaufgebot wegen hoher Terror-Gefahr im Einsatz ist.
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Das Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa wird heute live in über 100 Ländern übertragen und zieht Hunderte Millionen Fans vor die Bildschirme sowie rund 30.000 Zuschauer ins Stadion.

Ausnahmezustand

Die Veranstaltung stellt frühere Sportereignisse in der Stadt in den Schatten. Wegen einer abstrakt hohen Terror-Gefahr ist das Sicherheitsaufgebot so groß wie nie zuvor. Polizisten aus umliegenden Bundesländern verstärken die Einsatzkräfte vor Ort. Nach Informationen aus Exekutivkreisen stehen rund 800 Beamtinnen und Beamte im Einsatz, während das Stadion großräumig abgeriegelt wurde.

Prominente Ehrengäste und Trophäe

Unter den eingeladenen Gästen befindet sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Auch Prinz William, ein bekannter Anhänger von Aston Villa, könnte das Spiel verfolgen. Sein Klub gewann Ende Mai in Istanbul durch ein 3:0 gegen Freiburg die Europa League und strebt nun den ersten Supercup-Sieg seit über 43 Jahren an. Die 12,2 Kilogramm schwere und 58 Zentimeter hohe Siegertrophäe darf vom Gewinnerteam allerdings nur als verkleinerte Nachbildung behalten werden.

Umstrittener Schiedsrichter im Einsatz

Geleitet wird die Partie von dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan. Dieser war bei der Weltmeisterschaft aufgrund von Vorwürfen über Verbindungen zu mutmaßlichen Terroristen ausgeschlossen worden. Er betonte die harte Zeit nach den Vorwürfen und zeigte sich stolz über die Ansetzung für das Spiel in Salzburg.

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