Fight-Club in Ceuta

Junge Männer liefern sich wilde Kämpfe im Migrantenlager

Im Migrantenlager El Tarajal sorgen ungewöhnliche Szenen für Aufsehen. Junge Männer liefern sich Wrestling-Duelle, während andere die Kämpfe anfeuern. Die Videos sorgen im Netz für geteilte Reaktionen.
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Es wird gerangelt, gedrückt und zu Boden geworfen: Dutzende junge Männer treten bei den spontanen Duellen gegeneinander an.

Mit vollem Körpereinsatz versuchen die Teilnehmer, ihre Gegner zu Boden zu bringen. Wer einen Kampf gewinnt, wird von den anderen gefeiert und teilweise sogar auf den Schultern durch die Gegend getragen.

Für die Beteiligten sind die Wrestling-Kämpfe offenbar vor allem eine Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben. Im Lager müssen viele Menschen auf ihre weitere Zukunft warten – die spontanen Duelle sorgen dabei für Ablenkung.

Videos sorgen für Diskussionen

Aufnahmen der Kämpfe verbreiten sich inzwischen in sozialen Netzwerken und lösen unterschiedliche Reaktionen aus.

Während manche Nutzer die Szenen als harmlose Unterhaltung und Zeitvertreib sehen, zeigen sich andere schockiert über die Bilder. Teilweise werden die Kämpfe auch als Ausdruck der angespannten Situation rund um das Lager interpretiert.

Menschen vor Ort beschreiben die Duelle hingegen als Beschäftigung gegen die Langeweile. Gerade das lange Warten mache solche Aktivitäten für viele attraktiv.

Unterhaltung oder Zeichen der Anspannung?

Die Aufnahmen geben damit einen ungewöhnlichen Einblick in den Alltag im Umfeld des Migrantenlagers. Ob die Wrestling-Kämpfe tatsächlich Ausdruck einer angespannten Lage sind oder schlicht als Freizeitbeschäftigung dienen, bleibt offen.

Im Netz wird darüber jedenfalls kontrovers diskutiert – zwischen Belustigung über die ungewöhnliche Unterhaltung und Sorge angesichts der teilweise heftigen Szenen.

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