INNVIERTEL
KTM Fahrrad fährt erneut Umsatzrückgang ein
Mattighofen. Die KTM Fahrrad GmbH hat im Wirtschaftsjahr 2024/25 einen Umsatzrückgang um knapp 18 Prozent auf 384 Mio. Euro hinnehmen müssen. Allerdings steigerte das Unternehmen den Überschuss um 6,1 Mio. Euro (+16,5 Prozent) auf 43,1 Mio. Euro. Wobei der Umsatz hauptsächlich auf einen langfristig bestehenden Auftragsbestand zurückzuführen war, geht aus dem Konzernlagebericht hervor. Allerdings steigerte KTM Fahrrad auch die Produktion um 64 Prozent auf 116.457 Stück.
Das Unternehmen verwies auf die ungünstige Marktstimmung und Marktsituation. Das enorme Überangebot von Fahrrädern und eBikes führe zu Rabattschlachten und damit zu hohen Umsatz- und auch Rendite-Einbußen.
High End E-Bikes als Hoffnungsträger
Der Fahrradhersteller mit Sitz in Mattighofen (Bez. Braunau) will auch künftig auf die Produktion in Österreich als Qualitätsmerkmal setzen. Zudem soll im eBike-Segment jedes Jahr mindestens ein Viertel des Umsatzes mit Modellen erzielt werden, die es ein Jahr zuvor noch nicht gab. Speziell im High-End-eBike-Segment wolle man sich durch Innovationen im Rahmenbereich differenzieren.
Für das laufende Wirtschaftsjahr rechnet das Unternehmen jedoch bei einer gleichbleibenden EBIT-Marge mit einem leichten Umsatzrückgang und einem geringeren Jahresüberschuss.
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