Er beging 2 Morde

Manson-Mörder stirbt im Gefängnis

© Bettmann Archive
Bruce Davis galt als enger Vertrauter von Massenmörder Charles Manson und als hochrangiges Mitglied seiner "Manson Family". Nun ist der wegen zweifachen Mordes verurteilte Sekten-Anhänger im Gefängnis gestorben.
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Davis starb am Freitag um 23.03 Uhr Ortszeit in der California Medical Facility in Vacaville. Das berichtet "TMZ" unter Berufung auf das Solano County Coroner's Office. Er wurde 83 Jahre alt. Eine Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

1969 war Davis an den Morden an dem Musiker Gary Hinman und dem Stuntman Donald "Shorty" Shea beteiligt. 1970 stellte er sich freiwillig der Polizei. Dabei gestand er unter anderem, Shea mit einem Messer aufgeschlitzt zu haben.

1972 wurde Davis zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Insgesamt saß er mehr als 55 Jahre im Gefängnis.

Sieben Mal Hoffnung auf Freiheit

Trotz der lebenslangen Haft gab Davis die Hoffnung auf eine Entlassung nicht auf. Insgesamt sieben Mal empfahl ihn die Bewährungskommission für eine Freilassung.

Im Gefängnis machte Davis nach Angaben des Berichts eine bemerkenswerte Entwicklung durch: Er promovierte in Religionswissenschaften und arbeitete während seiner Haft als Priester.

Doch frei kam er trotzdem nicht. Unter anderem verhinderten die früheren kalifornischen Gouverneure Arnold Schwarzenegger und Jerry Brown sowie der amtierende Gouverneur Gavin Newsom seine Entlassung.

Newsom begründete sein letztes Veto damit, dass Davis bis heute kein ausreichendes Verständnis dafür entwickelt habe, wie und warum er sich damals auf die extreme Gewalt eingelassen habe. Zudem warf er ihm vor, seine eigene Beteiligung bei den Anhörungen heruntergespielt zu haben.

Bekannt wurde die "Manson Family" durch sieben Tote

Bruce Davis war Anhänger von Charles Manson und seiner "Manson Family". Die Sekte wurde vor allem durch die Tate-LaBianca-Morde im Jahr 1969 bekannt.

Charles Manson im Gericht © Bettmann Archive

Bei den Taten starben insgesamt sieben Menschen, darunter Sharon Tate, die damals schwangere Ehefrau des Filmregisseurs Roman Polanski.

An diesen Morden war Davis allerdings ebenso wenig persönlich beteiligt wie Manson selbst.

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