Ermittlungen laufen

Nach Hauseinsturz: Vier Beschuldigte im Visier der Staatsanwaltschaft

Warnschild mit Ausrufezeichen vor einer abgesperrten Gasse in einer Innenstadt.
© APA/GEORG HOCHMUTH
Rund um den Hauseinsturz, der Ende September in Wien für große Bestürzung sorgte, gibt es nun den Verdacht der fahrlässigen Gemeingefährdung. Eine Frau war beim Unglück ums Leben gekommen.
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Nach dem Hauseinsturz in der Wiener City, bei dem eine Frau ums Leben gekommen ist, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien gegen vier Beschuldigte. Einen Bericht der Tageszeitung "Die Presse" am Samstag bestätigte eine Sprecherin gegenüber der APA. Der Verdacht lautet auf fahrlässige Gemeingefährdung. Bei Beschuldigten muss es sich grundsätzlich nicht um Personen handeln, es können auch Firmen darunterfallen. Zum Unglückszeitpunkt waren an dem Haus Sanierungsarbeiten im Gange.

Das Haus in der Färbergasse in der Innenstadt war am 20. September am späten Abend teilweise eingestürzt. Dabei wurden zunächst zwei Bewohner leicht verletzt. Eine 57-jährige Frau wurde von der Berufsfeuerwehr mit schweren Verletzungen geborgen.

Mehrere Einsatzkräfte stehen inmitten von Trümmern nach einem Teileinsturz eines Hauses.
Einsatzkräfte am Unglücksort beim Teileinsturz eines Hauses in der Wiener Innenstadt ist am 20. September 2026. © APA/BERUFSRETTUNG WIEN

Im Anschluss stellte sich heraus, dass eine 85-jährige Bewohnerin vermisst wurde. Sie befand sich weder unter den Evakuierten noch konnte sie an ihrem Nebenwohnsitz in Niederösterreich angetroffen werden. Nachdem ihr Mobiltelefon im Bereich des eingestürzten Hauses geortet worden war, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Suche in den Trümmern. In der Nacht auf den 23. September wurde die 85-Jährige schließlich unter Mauerteilen und Schutt tot geborgen. (APA)

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