Ermittlungen laufen
Nach Hauseinsturz: Vier Beschuldigte im Visier der Staatsanwaltschaft
Nach dem Hauseinsturz in der Wiener City, bei dem eine Frau ums Leben gekommen ist, ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien gegen vier Beschuldigte. Einen Bericht der Tageszeitung "Die Presse" am Samstag bestätigte eine Sprecherin gegenüber der APA. Der Verdacht lautet auf fahrlässige Gemeingefährdung. Bei Beschuldigten muss es sich grundsätzlich nicht um Personen handeln, es können auch Firmen darunterfallen. Zum Unglückszeitpunkt waren an dem Haus Sanierungsarbeiten im Gange.
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Das Haus in der Färbergasse in der Innenstadt war am 20. September am späten Abend teilweise eingestürzt. Dabei wurden zunächst zwei Bewohner leicht verletzt. Eine 57-jährige Frau wurde von der Berufsfeuerwehr mit schweren Verletzungen geborgen.
Im Anschluss stellte sich heraus, dass eine 85-jährige Bewohnerin vermisst wurde. Sie befand sich weder unter den Evakuierten noch konnte sie an ihrem Nebenwohnsitz in Niederösterreich angetroffen werden. Nachdem ihr Mobiltelefon im Bereich des eingestürzten Hauses geortet worden war, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Suche in den Trümmern. In der Nacht auf den 23. September wurde die 85-Jährige schließlich unter Mauerteilen und Schutt tot geborgen. (APA)
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