Rohrau

Nach Schwiegersohn-Affäre: Verfahren gegen BM Mayer eingestellt

Modernes, weißes Schulgebäude mit vielen Fenstern und einer Reliefwand an der Fassade.
© ORF
In der Causa rund um Rohraus Bürgermeister Albert Mayer (ÖVP) ist die Luft draußen: Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat die Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs eingestellt.
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Vorausgegangen war ein monatelanger Polit-Krimi um den Umbau der Volksschule, der sich von 1,075 auf 2,2 Millionen Euro verteuerte – mit Mayers Schwiegersohn mittendrin: In der Causa ging es um die Vergabe des Bauauftrags im Jahr 2020 an eine Architektengemeinschaft, an der auch Mayers Schwiegersohn beteiligt ist.

Ein älterer Mann im Anzug mit Krawatte steht im Freien und lächelt leicht in die Kamera.
Bürgermeister Albert Mayer (ÖVP). © Rohrau

Vorwürfe vom Tisch
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Josef Mechtler, stellt klar: "Es hat sich kein Hinweis verdichtet. Der Beschuldigte hat plausibel darlegen können, warum welche Handlungen rund um den Bauauftrag erfolgt sind." Die Anzeige von FPÖ-Gemeinderat Dorel-Beniamin Birte habe auf "bloßen Vermutungen" gegründet. Bereits im März hatte Mayer einen Misstrauensantrag klar abgewehrt: 14 gegen 2 Stimmen.

Mayer kontert scharf
Der Bürgermeister spricht von einer "beispiellosen Hetzjagd und Negativ-Kampagne der FPÖ" und sieht sich bestätigt. Birte bleibt dennoch skeptisch: "Optisch war das Ganze natürlich nicht gut."

Fazit: Rohrau bleibt in Aufruhr – juristisch aber ist die Sache vom Tisch.

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