In Freistadt

Neues Hundehaus für Problemvierbeiner

Tobende Hunde
© tz österreich
In Oberösterreich sind rund 77.000 Hunde gemeldet - nicht alle sind gut erzogen.
OE24 auf Google bevorzugen

Am Samstag wurde das neue Hundehaus in Freistadt eröffnet. Damit stehen in Oberösterreich zusätzliche speziell gesicherte Plätze für verhaltensauffällige beziehungsweise gefährliche Hunde zur Verfügung. Das Land Oberösterreich investiert 326.500 Euro in Ausbau und Betrieb der neuen Plätze.

Mit den neuen Plätzen wird eine bestehende Lücke geschlossen: Behördlich abgenommene Hunde mussten bislang teilweise außerhalb Oberösterreichs untergebracht werden. Das bedeutete zusätzlichen organisatorischen Aufwand und höhere Kosten. Künftig können die Tiere in Freistadt rasch und sicher aufgenommen sowie fachlich beurteilt werden.

Fachliche Beurteilung

"Klare gesetzliche Regeln allein reichen nicht. Wenn ein Hund behördlich abgenommen werden muss, brauchen wir auch die entsprechenden Strukturen. Mit den neuen Plätzen in Freistadt haben die Behörden nun eine verlässliche Anlaufstelle, an der die Tiere sicher untergebracht und fachlich beurteilt werden können. Gleichzeitig schaffen wir damit zusätzlich eine spürbare Entlastung", so Tierschutz-Landesrat Martin Winkler (SPÖ).

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden