Nächstenliebe

"Österreich hilft Österreich": 25,5 Mio. Euro für Hochwasser-Opfer

Das Jahrhunderthochwasser von 2024.
© Stadt Melk
Zwei Jahre nach der Flut-Katastrophe im September 2024 zieht die Initiative "Österreich hilft Österreich" eine bewegende Bilanz. Rund 26,5 Millionen Euro an Spenden kamen zusammen, 25,5 Millionen Euro flossen bereits als Überbrückungs- und Wiederaufbauhilfe – vor allem nach Niederösterreich.
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"Die Solidarität war beeindruckend", zeigt sich Peter Kaiser, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, gerührt.

Schnelle Hilfe für Tausende Familien

"Tausende Menschen haben innerhalb weniger Stunden alles verloren, was sie sich über Jahre aufgebaut hatten", erinnert sich Kaiser an das Ausmaß der Verwüstung. Knapp 8.500 Anträge auf Überbrückungshilfe wurden gestellt, 10,9 Millionen Euro rasch und unbürokratisch ausbezahlt – bis zu 2.100 Euro pro Haushalt. Besonders hart getroffene Familien erhielten zusätzlich bis zu 10.700 Euro Wiederaufbauhilfe.

Melk: Zusammenhalt in der größten Not

In Melk mussten Menschen per Hubschrauber und Zille aus den Fluten gerettet werden, Hunderte Haushalte saßen tagelang ohne Strom. Bürgermeister Patrick Strobl denkt trotzdem gerne zurück: "Diese Solidarität bleibt für mich eine der stärksten Erinnerungen."

Hilfe, die weit über die Krise hinausreicht

Seit der Gründung 2020 während der Pandemie unterstützt die Stiftung von Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotem Kreuz, Volkshilfe und ORF auch leise Not abseits der Schlagzeilen. "Not erleben wir auch hinter Wohnungstüren, in Familien und in Klassenzimmern", so Caritas-Generalsekretärin Anna Parr. Der ORF begleitet als Medienpartner mit Spendenaufrufen und Berichterstattung.

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