Schwerpunktkontrolle
Polizei beinhart bei Roller-Razzia in Wien
Mit einer groß angelegten Schwerpunktaktion hat die Wiener Polizei am vergangenen Freitag zahlreiche Verstöße im Straßenverkehr aufgedeckt – besonders manipulierte E-Scooter gerieten ins Visier der Beamten.
Im Bereich Margareten kontrollierten Polizei und Stadt Wien zwischen dem Vormittag und dem späten Nachmittag den Verkehr. Das Ergebnis: Insgesamt wurden 51 Anzeigen erstattet und zehn Organmandate verhängt. Besonders auffällig war die hohe Zahl an manipulierten E-Scootern und E-Rollern. Gleich 22 Fahrzeuge wurden beanstandet, weil sie schneller oder leistungsstärker waren als erlaubt. Zudem erwischten die Einsatzkräfte 19 Personen ohne gültige Lenkberechtigung am Steuer.
Volles Programm bei Schwerpunktkontrolle
An der Aktion beteiligten sich neben der Polizei mehrere Magistratsabteilungen sowie weitere Behörden. Dabei standen nicht nur Verkehrsdelikte im Fokus. Auch Verstöße gegen Gewerbevorschriften sowie arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen wurden festgestellt. Zusätzlich mussten fremdenrechtliche Maßnahmen gesetzt werden.
Am Abend verlagerte sich der Schwerpunkt in die Innere Stadt. Vor allem auf der Rotenturmstraße kontrollierten Beamte gezielt Fahrzeuge aus der Poser-Szene. Dabei wurden 80 Anzeigen und 43 Organmandate ausgestellt. Zehn Fahrzeuge mussten zur technischen Überprüfung vorgeführt werden. Die Prüfer entdeckten dabei insgesamt 35 schwere Mängel. Außerdem wurden 14 Kennzeichen vorläufig abgenommen. Vier Lenker mussten sich sofort verantworten und kassierten Geldstrafen von insgesamt 750 Euro.
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