Treibstoff knapp
Putin hat keinen Sprit mehr: Russen campen vor Tankstellen
Die Spritkrise in Russland spitzt sich weiter zu. Videos in sozialen Medien zeigen Autofahrer, die stundenlang auf eine Tankfüllung warten. In der Region Wolgograd soll ein Mann sogar ein kleines Zeltlager direkt vor einer Tankstelle errichtet haben, um seinen Platz in der Warteschlange nicht zu verlieren.
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Schlangen und Rationierungen
In zahlreichen Regionen kommt es mittlerweile zu Engpässen. Teilweise wird der Verkauf von Benzin rationiert, Autofahrer dürfen nur noch begrenzte Mengen tanken. Vielerorts ziehen sich die Warteschlangen über Stunden, in einigen Gebieten sogar deutlich länger.
Besonders brisant: Russland zählt eigentlich zu den größten Ölproduzenten der Welt. Trotzdem kämpfen viele Tankstellen derzeit mit leeren Zapfsäulen oder begrenzten Vorräten.
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Angriffe auf Raffinerien zeigen Wirkung
Als Hauptgrund für die Knappheit gelten die anhaltenden ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien und andere Anlagen der Energieinfrastruktur. Dadurch ist die Verarbeitung von Rohöl deutlich zurückgegangen, was die Versorgung mit Benzin und Diesel erschwert.
Präsident Wladimir Putin räumte die Probleme inzwischen selbst ein. Zwar sprach er von einem "gewissen Defizit", versuchte jedoch zugleich zu betonen, die Lage sei nicht kritisch.
Wachsende Unzufriedenheit
Die Bilder von campierenden Autofahrern und endlosen Schlangen sorgen in den sozialen Medien für großes Aufsehen. Für viele Russen ist die Treibstoffkrise inzwischen längst im Alltag angekommen – und stellt das Bild des ölreichen Landes zunehmend infrage.
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