Überblick

Regel-Irrsinn an den Stränden

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Was wir an unseren Lieblings-Stränden beachten müssen.
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Urlaub. Spätestens ab Samstag heißt es in ganz Österreich: Ferien-Start – und ab an den Strand. Doch Vorsicht: Wegen des Massentourismus und Ärger über Urlauber haben viele Destinationen ihre Regeln an den Stränden massiv verschärft – inklusive saftiger Geldstrafen.

Von Handtuch bis Sex – oe24 liefert einen Überblick, was jetzt alles wo beim Badespaß im Meer verboten ist.

Italien: Handtücher nicht erlaubt

Sardinien schützt jedes Sandkorn. Auf ganz Sardinien ist es Urlaubern verboten, Muscheln oder Sand vom Strand mitzunehmen. Am Traumstrand Spiaggia della Pelosa an der Nordwestküste sind sogar Handtücher verboten. Außerdem wird kontrolliert, ob man sich die Füße wäscht, bevor man La Pelosa verlässt.

Zugang am Strand nur mit QR-Code

Eingangskontrollen. Am Strand La Pelosa bei Stintino auf Sardinien sind bis Mitte Oktober täglich höchstens 1.500 Besucher zugelassen. Der Zugang ist nur nach vorheriger Online-Buchung und mit QR-Code möglich. Der Eintritt kostet 3,50 Euro, Kinder unter zwölf Jahren haben freien Zugang. Weitere Strände mit Zugangsbeschränkungen auf Sardinien sind Rena Bianca in Santa Teresa Gallura, Cala Brandinchi bei San Teodoro und Cala Goloritzé bei Baunei.

An der Baia del Silenzio in Sestri Levante in Ligurien dürfen sich maximal 450 Menschen am Strand aufhalten. Der Zugang wird über kontrollierte Eingänge überwacht.

Wo Rauchen am Strand verboten ist

Qualmen. An rund 600 Stränden Spaniens gilt: Rauchen verboten. Auch in Frankreich setzt man auf rauchfreie Strände, ein Verstoß kostet hier 135 Euro. In Italien haben zahlreiche Küstenorte ein Tschickverbot eingeführt. Auch in der Türkei sollen die Strände rauchfrei bleiben.

Spanien: Strafen für Sex "on the Beach"

Sitten. Das öffentliche Liebesspiel am Strand kann in Spanien teuer werden. Hier drohen in der Regel zwischen 100 und 600 Euro Bußgeld, stellenweise bis zu 3.000 Euro.

Und im spanischen Vigo an der Atlantikküste kostet das Urinieren am Strand oder im Meer bis zu 750 Euro. Ähnliche Vorschriften gelten auch in Marbella und Málaga.

Griechenland: Keine Musik auf 251 Stränden

Griechenland hat 251 Strände, wie etwa auf Kreta, als besonders geschützt ausgewiesen. An diesen Stränden sind motorisierte Fahrzeuge, laute Musik, Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen, Liegen, Sonnenschirme, Tische und kommerzielle Aktivitäten verboten. Die Einhaltung wird per Drohne überwacht. Verstöße kosten bis zu 60.000 Euro Bußgeld.

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