Griechenland

Kampf gegen Kugelfisch: Barrieren & Fang-Prämien

Gefleckter Kugelfisch Lagocephalus sceleratus auf sandigem Meeresboden.
© Getty Images/iStockphoto
Der giftige Fisch breitet sich im Mittelmeer aus - so sollen Urlauber geschützt werden
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Weiter Alarm um den giftigen Hasenkopf-Kugelfisch in der Ägäis. Wie oe24 bereits berichtete, breitet sich die invasive Art immer weiter aus - es kommt sogar zu blutigen Angriffen, da der Fisch stark zubeißen kann. Gerade zur Urlaubs-Saison geht nun die griechische Regierung gegen den Eindringling vor.

Kopfgeld auf den Kugelfisch ausgesetzt

Fischer wird eine Fangprämie geboten. Die Unterstützung wendet sich an Berufsfischer rund um Kreta und in der südlichen Ägäis, wie der Nachrichtensender Skai berichtet. Pro Kilo der invasiven Fischart soll es künftig 5,33 Euro geben.

Dazu bringt die invasive Art, die eigentlich im Indopazifik heimisch ist und deren Verzehr tödlich enden kann, das Ökosystem empfindlich durcheinander. Das wäre auch für die Fischer keine gute Entwicklung.

Schwimmbarrieren wie bei Haien

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Strände mit Schwimmbarrieren. © Restplatzbörse

In Griechenland wurden jetzt sogar schwimmende Barrieren installiert, um Badegäste vor giftigen Kugelfischen und Quallen zu schützen. Das kennt man sonst nur als Schutz vor Haien, etwa vor den Traumstränden auf den Seychellen.

Das Rote Kreuz warnt bei Attacken vor offenen, stark blutenden Wunden - eine schmerzhafte Erinnerung an einen Griechenland-Urlaub.

Die klare Warnung lautet deshalb: nicht anfassen. Nicht essen. Nicht selbst zubereiten. Kinder fernhalten. Wer gebissen wird, sollte die Wunde sofort reinigen und ärztliche Hilfe suchen.

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