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Samsung stellt wichtigen Support für zwei Galaxy-Modelle ein

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Samsung beendet nach fünf Jahren am Markt endgültig den Software-Support für das Galaxy Z Fold 3 und das Galaxy Z Flip 3. Nutzer dieser faltbaren Smartphones erhalten ab sofort weder neue Android-Funktionen noch wichtige Sicherheitsupdates.
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Die beiden innovativen Falt-Smartphones Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 kamen im Jahr 2021 mit dem Betriebssystem Android 11 und Samsungs hauseigener Benutzeroberfläche One UI 3 auf den Markt. Wie das Fachportal "Sam Mobile" berichtet, ist die Reise für die einstigen Premium-Geräte nun endgültig vorbei. Ihr letztes großes Betriebssystem-Update erhielten die beiden Samsung-Modelle im Jahr 2025 mit dem Sprung auf Android 15.

Danach versorgte der südkoreanische Hersteller die Geräte zwar noch regelmäßig mit Sicherheitsupdates, doch auch diese wichtige Versorgungsleitung ist nun vollständig gekappt worden. Zwar funktionieren die Smartphones im Alltag wie gewohnt weiter, sie erhalten jedoch ab sofort keinerlei Korrekturen für neu entdeckte Sicherheitslücken mehr.

Warum das Support-Aus ein großes Sicherheitsrisiko darstellt

Gerade bei Geräten, die täglich intensiv genutzt werden, ist das Ende der Update-Versorgung ein ernstzunehmendes Risiko. Auf unseren Smartphones lagern heutzutage hochsensible Daten, die für Cyberkriminelle von unschätzbarem Wert sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Mobile Banking und Finanz-Apps zur Verwaltung des Geldes.
  • Messenger-Dienste wie WhatsApp mit privaten Chats und sensiblen Absprachen.
  • E-Mail-Konten und persönliche Fotogalerien mit privaten Erinnerungen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist in seinen offiziellen Empfehlungen eindringlich darauf hin, dass regelmäßige Updates und Software-Patches der zentrale Schutzschild vor digitalen Angriffen sind. Sie schließen bekannte Sicherheitslücken, über die Angreifer andernfalls Schadsoftware einschleusen oder sogar die komplette Kontrolle über das Gerät übernehmen könnten. Bleiben diese Einfallstore mangels Herstellersupports dauerhaft offen, steigt die Gefahr für Hackerangriffe im Laufe der Zeit massiv an.

Das sollten betroffene Galaxy-Nutzer jetzt dringend tun

Wer das Galaxy Z Fold 3 oder das Galaxy Z Flip 3 trotz des Support-Endes vorerst weiterverwenden möchte, sollte unbedingt einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Um das Risiko eines digitalen Angriffs zu minimieren, empfehlen Experten folgende Schritte:

  • Starke Passwörter nutzen: Verwenden Sie für jedes Online-Konto ein individuelles und sicheres Passwort.
  • Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren: Sichern Sie Ihre wichtigsten Accounts (E-Mail, Social Media, Banking) mit einem zweiten Bestätigungsschritt ab.
  • Sensible Dienste überdenken: Überlegen Sie kritisch, ob Sie Online-Banking, E-Mails oder vertrauliche Dokumente weiterhin auf einem ungepatchten Smartphone verwalten möchten.
  • App-Updates durchführen: Installieren Sie weiterhin alle verfügbaren Updates für die installierten Apps, um zumindest auf dieser Ebene geschützt zu bleiben.

Neue Samsung-Modelle glänzen mit extrem langen Updates

Für alle, die sich aufgrund des Support-Stopps nach einem neuen Smartphone umsehen möchten, gibt es eine gute Nachricht aus dem Hause Samsung. Der Hersteller hat sein Update-Versprechen für neuere Premium-Geräte ab dem Jahr 2024 drastisch verbessert.

Während ältere Generationen wie die 3er-Foldables nach fünf Jahren ausgemustert werden, erhalten aktuelle Modelle eine Unterstützung von bis zu sieben Jahren. Die neuen Modelle der Galaxy-Z-8-Reihe sollen laut Herstellerangaben sogar bis zum Jahr 2034 zuverlässig mit wichtigen Software- und Sicherheitsupdates versorgt werden. Ein rechtzeitiger Umstieg sorgt somit für ein langanhaltendes Gefühl der Sicherheit beim täglichen Surfen im Netz.

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