Polizeischutz

Sicherheit von Harry und Meghan wird überprüft

Eine Gruppe von Menschen in Anzügen verlässt gemeinsam ein Gebäude in der Stadt.
© APA/AFP/HENRY NICHOLLS
Nach der Rückkehr von Prinz Harry und seiner Familie nach Großbritannien bewertet das zuständige Exekutivkomitee für den Schutz von Königshaus und öffentlichen Personen (Ravec) deren Sicherheitslage neu.
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Wie das Gremium des britischen Innenministeriums dem Herzog von Sussex mitteilte, umfasst das Prüfverfahren auch Meghan und die beiden Kinder Archie (7) und Lilibet (5). Anlass für die Neubewertung ist die geänderte Lebenssituation durch den Umzug und den Schulbesuch der Kinder in Großbritannien, wie die britische "Daily Mail" berichtet. Eine Sicherheitsanalyse vor zwei Monaten berücksichtigte diesen dauerhaften Umzug noch nicht.

Hintergrund des Rechtsstreits und Vorwürfe

Nach seinem Rückzug aus dem Königshaus 2020 und dem Umzug nach Kalifornien war Harry das automatische Recht auf steuerfinanzierten Polizeischutz entzogen worden. Seine juristischen Klagen dagegen blieben bisher erfolglos, obwohl er stets betonte, als geborener Prinz, Sohn des Königs und ehemaliger Soldat Schutz zu benötigen. Im Vorfeld der neuen Prüfung gab es Vorwürfe aus dem Umfeld der Sussexes, ein Schreiben aus dem Buckingham Palast – das sie als Privatpersonen einstufte – solle die Ravec-Entscheidung negativ beeinflussen. Der Palast wies dies zurück und betonte, das Schreiben habe lediglich der Klarstellung gedient.

Aktuelle Schutzmaßnahmen

Derzeit beschränkt sich der behördliche Schutz für die Familie auf die Kontaktaufnahme zu einem Polizeiverbindungsbeamten im Notfall. Harry kritisiert dies wegen möglicher Verzögerungen im Ernstfall als unzureichend. Ergänzend nutzt die Familie private Sicherheitskräfte. Da diese in Großbritannien jedoch keine Schusswaffen tragen dürfen, strebt Harry weiterhin staatlichen Polizeischutz an.

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