Berufung
Marius Borg Høiby: Fall wird neu aufgerollt!
Nur einen Tag nach der Beisetzung von König Harald gab die Justiz in Oslo bekannt, dass das Berufungsverfahren für den Sohn von Königin Mette-Marit stattfinden wird. Am 15. Juni war der 29-Jährige zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Verurteilung umfasste zwei Vergewaltigungen, Misshandlung in engen Beziehungen sowie schwere Körperverletzung. Von insgesamt vier Vergewaltigungsanweisungen wurde er in zwei Fällen freigesprochen. Die Berufung richtet sich nun gezielt gegen die beiden Vergewaltigungsurteile sowie gegen die Strafe wegen häuslicher Gewalt.
Die Hintergründe der Vorwürfe
Die Anklagepunkte umfassten insgesamt rund 40 Delikte aus verschiedenen Bereichen. Die Schwerpunkte der Berufung lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Ein Vorfall mit der sogenannten Skaugum-Frau nach einer Weihnachtsfeier im Dezember 2018.
- Ein Vorfall mit einer Frau in deren Wohnung im März 2024.
- Der Vorwurf der mehrfachen Misshandlung der damaligen Freundin Nora Haukland in den Jahren 2022 und 2023.
Stand des juristischen Verfahrens
Gegen weitere Punkte des ursprünglichen Urteils legte der Verurteilte keine Rechtsmittel ein. Der genaue Zeitpunkt für die Verhandlung vor dem Berufungsgericht steht bisher nicht fest. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des neuen Verfahrens besitzt das Ersturteil vom 15. Juni noch keine Rechtskraft.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden