Modernisierung

Skisprung-Schanze in Bischofshofen wird zum Millionen-Bauprojekt

Die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen.
© GEPA pictures/ Sebastian Krauss
Die legendäre Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen soll um mehrere Millionen Euro runderneuert werden.
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Alle Jahre wieder wird bei der Vierschanzen-Tournee der Sieger in Bischofshofen ermittelt. Die 1941 eröffnete Paul-Außerleitner-Schanze mit einem unglaublichen Fassungsvermögen von 35.000 Zuschauern war schon der Austragungsort von packenden Krimis am Dreikönigstag. Doch mittlerweile ist die Traditions-Schanze in die Jahre gekommen und soll um mehrere Millionen Euro modernisiert werden.

Wie Sportlandesrat Martin Zauner (FPÖ) mitteilt, sei das "vorrangige Ziel" die bestehende Sportinfrastruktur in Salzburg zu erhalten. Auch deshalb  habe man sich für eine Modernisierung entschieden statt einem viel teureren Neubau.

Modernisierung um 6,8 Millionen Euro

Bis zum Jahr 2033 soll die Erneuerung in Bischofshofen abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6,8 Millionen Euro, die zu 40 Prozent vom Bund, zu 40 Prozent vom Land und zu 20 Prozent von der Gemeinde übernommen werden.

Die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen wird modernisiert.
Die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen wird modernisiert. © GEPA pictures/ Sebastian Krauss

"Voraussetzung für die Unterstützung bei den weiteren Schritten sind eine abgestimmte Projektplanung und die Klärung der tatsächlichen Gesamtkosten", stellt Zauner klar.

Im ersten Abschnitt sollen die Banden, die Absicherung der Zugänge und die Beschneiungs- und Beleuchtungsanlagen, also die technische Infrastruktur, in Angriff genommen werden. Mit dem Umbau will man die Bedeutung der Bewerbe in Bischofshofen weiter steigern. Weiters soll zukünftig auch das Finale der Frauen-Tournee auf der Paul-Außerleitner-Schanze stattfinden.

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